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Sperrung der Schulstraße wohl bald vorbei

Bauleute begannen, den Giebel des Nachbarhauses abzudichten.
Bauleute begannen, den Giebel des Nachbarhauses abzudichten.
Eberhard Rogmann

Fast ein halbes Jahr ist die Schulstraße in Teterow schon gesperrt. Als nun die Abrissarbeiten an einem maroden Haus unterbrochen wurden, kam Unruhe auf.

Die Bauleute in der Schulstraße 9 sind wieder bei der Arbeit. Im Dachgeschoss sind sie dabei, den Giebel des Nachbarhauses zu verkleiden. Immer wieder bleiben Passanten stehen und werfen neugierige Blicke auf die Reste des Gebäudes, dem sie bis auf die zerfetzten Mauern schauen können. Nachdem die einsturzgefährdete Fassade weitgehend abgerissen wurde, zeigt sich, wie stark der Zahn der Zeit dem Haus zugesetzt hatte.

Als die Arbeiten in der vergangenen Woche eingestellt wurden, kamen bei den Bürgern Befürchtungen auf, dass Komplikationen den Bauablauf verzögern könnten und sie noch länger mit der Straßensperrung leben müssten. Oberbauleiter Fred Burgsthaler gibt indes Entwarnung. Die kritischste Phase des Abbruchs sei gemeistert. Mit einem Statiker habe man vor Ostern festgelegt, wie die Wände zu den Nachbarhäusern gesichert werden. „Das Material dafür war nicht am Lager und wir mussten einige Tage auf die Lieferung warten. Deshalb konnten wir die Arbeit erst nach Ostern wieder aufnehmen“, erläutert er.

Die Bauleute arbeiten sich jetzt Etage um Etage in die Tiefe. „Das Schlimmste haben wir überstanden. Anfänglich war‘s zeitweise wackelig, aber jetzt sind alle Bauteile weg, die runterstürzen oder abbrechen konnten. Ich denke, dass wir jetzt zügig vorankommen“, schätzt der Bauleiter ein. Anfang Mai könnte die Vollsperrung aufgehoben werden, stellt er aus heutiger Perspektive in Aussicht.