MIT FLASCHE ERTRÄNKT

So grausam mordeten Vater und Sohn in Malchin

Ein Vater und sein 16-jähriger Sohn aus Malchin sollen für den Tod eines 61-Jährigen verantwortlich sein. „Wir sehen das Mordmerkmal der Grausamkeit erfüllt”, sagt die Staatsanwaltschaft.
Kriminalbeamte sicherten am Abend des 28. Juni Spuren auf dem Hof des Mietshauses in der Malchiner Kreuzstraße. Hier war
Kriminalbeamte sicherten am Abend des 28. Juni Spuren auf dem Hof des Mietshauses in der Malchiner Kreuzstraße. Hier war der 61-jähriger Bewohner einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Felix Gadewolz
Malchin.

Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg hat Mordanklage gegen zwei Malchiner erhoben, die Ende Juni auf einem Hinterhof in der Stadt einen 61-Jährigen Mann getötet haben sollen. „Wir sehen das Mordmerkmal der Grausamkeit erfüllt”, erklärte Staatsanwalt Gerd Zeisler.

Bei den Angeklagten handelt es sich um einen zur Tatzeit 39-Jährigen und seinen 16 Jahre alten Sohn. Beide sitzen seit Ende Juni in Untersuchungshaft. Laut Anklageschrift sollen sie dem Opfer eine mit Wasser gefüllte Plastikflasche in den Hals gesteckt haben, so dass der 61-Jährige daran ertrunken ist.

Polizisten mit Messer und Beil angegriffen

Die beiden waren an jenem Abend mit einer Schaufel durch mehrere Straßen der Stadt gezogen und hatten zehn Autos unter anderem mit Fußtritten beschädigt. Anwohner hatten berichtet, dass die beiden sichtlich betrunken gewesen waren  (der Nordkurier berichtete). Als die Polizei eintraf, hatte der 39-Jährige die Beamten mit einem Messer und einem Beil angegriffen.

Erst nachdem die Polizisten vier Warnschüsse abgegeben hatten, kniete der Mann nieder und legte alle Waffen ab. Auch der Sohn hatte laut Polizei versucht, Widerstand zu leisten. Als die Polizei dann die Schäden an den Fahrzeugen aufnehmen wollte, war die Leiche des 61-Jährigen entdeckt worden.

 

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