MOTOBALL

Stadtpolitiker vermitteln im Waldarena-Konflikt von Malchin

Der Pächter des Areals und der „Kobra”-Klub-Chef sollen sich nun an einen Tisch setzen und eine akzeptable Lösung für den Motoball in Malchin finden.
Torsten Bengelsdorf Torsten Bengelsdorf
Ob die Maschinen der Motoballer auch weiterhin in der Waldarena Aufstellung nehmen, ist noch nicht sicher.
Ob die Maschinen der Motoballer auch weiterhin in der Waldarena Aufstellung nehmen, ist noch nicht sicher. Torsten Bengelsdorf
Malchin.

Bei der Motoball-Begegnung am vergangenen Sonntag in Malchins Waldarena ist es von vielen Zuschauern immer wieder gefordert worden – jetzt soll es auch dazu kommen: Waldarena-Veranstalter Reinhard Hassemer und der Klub-Chef der „Kobra“-Motoballer Thomas Weggen sollen sich an einen Tisch setzen, um einen Ausweg in der Auseinandersetzung zur Zukunft des Malchiner Motoballs in der Waldarena zu finden. Der Stadtvertreter Jens Peters (Die Linke) hat nach eigenen Angaben zu dem Treffen eingeladen und wolle es auch moderieren.

Auch Bürgermeister Axel Müller (CDU) hat am Mittwoch ein solches Gespräch angeregt. Er sei von der Unterschriftenaktion des Motorsportclubs „Kobra“ vom vergangenen Wochenende doch ein wenig irritiert, teilte Müller am Mittwoch auf der Facebook-Seite der Stadt Malchin mit. Dem Verbleib der Motoballer in der Waldarena würde grundsätzlich nichts entgegen stehen. Der auf 30 Jahre abgeschlossene Pachtvertrag für die Arena werde weder von Hassemer, noch vom MSC „Kobra“ oder der Stadt Malchin in Frage gestellt und sei auch nicht gekündigt. Die Stadt wisse auch ohne Unterschriften, was sie am MSC „Kobra“ habe und welche positiven Außenwirkung dieser Verein für die Stadt habe.

Nach Müllers Angaben ist Hassemer bereit, den Pachtvertrag über die Waldarena dahin gehend zu ändern, dass die Spielfläche der Motoballer herausgelöst wird und der „Kobra“-Klub dann dafür extra einen Pachtvertrag mit der Stadt abschließen könnte. Aus seiner Sicht sei damit nicht ganz klar, wo das Problem des MSC eigentlich liege. Die Begründung, Hauptpächter des gesamten Areals sein zu müssen, um eine Förderung des ADAC zu bekommen, sei aus seiner Sicht nicht haltbar, so Müller.

Einen Termin für das Gespräch zwischen Hassemer und Weggen gibt es noch nicht.

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