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Stahlmast holt Gielow endlich aus dem Funkloch

Neben Turnhalle und ehemaligem Heizhaus haben in Gielow jetzt Bauarbeiter damit begonnen, einen Funkturm zu errichten.
Neben Turnhalle und ehemaligem Heizhaus haben in Gielow jetzt Bauarbeiter damit begonnen, einen Funkturm zu errichten.
Simone Pagenkopf

Die Jahre des Frustes sind bald vorbei: In Gielow bei Malchin wird gerade das Fundament dafür gelegt, dass das Dorf auch per Handy erreichbar wird.

„Nach drei Jahren Kampf geht es endlich los“, sagt Hartmut Schmidt. Wenn auch eher unspektakulär. Der Fraktionsvorsitzende der Gielower Wählergemeinschaft verfolgt aber genau, was sich da neben der Turnhalle und dem ehemaligen Heizhaus in Gielow tut. Männer der Blume Bau GmbH aus Cottbus sind seit dieser Woche dabei, das Fundament für den sehnlich erwarteten Funkmast zu schaffen.

Knapp sieben mal sieben Meter ist es groß. Die Bodenplatte wird 70 Zentimeter stark. Nächste Woche soll das Fundament fertig werden, der Beton dann aushärten. „Mit dem Wetter haben wir ja noch Glück“, ist Hartmut Schmidt froh. Trotz des Regens. Das hätte im Januar auch ganz anders sein können. Zudem sei auch der Baugrund gut, so die Tiefbauer. Da sehe es gut aus, dass dieser erste Abschnitt auch fertig wird.

Die Tiefbauer aus Cottbus schaffen mit dem Fundament die Voraussetzung für die nächste Firma, die dann den Mast aufbaut. Dann wird für alle sichtbar, dass sich das Dorf aus dem Funkloch reckt. Ein großer Kran muss nämlich anrücken, um die Gitterelemente aufeinander zu setzen. 43 Meter hoch soll der Stahlgittermast werden. Damit kann dann nicht nur Gielow, sondern gleich ein größeres Gebiet abgedeckt werden. Und die Gielower haben dann auch endlich Handyempfang.