Gebühren

Stavenhagen erhöht Hundesteuer ab 2022

Anwohner der Stadt Stavenhagen müssen in Zukunft mehr für ihre Hunde bezahlen. Für die Bewohner in den Ortsteilen bleibt der erste Hund aber günstiger.
Wer einen oder mehrere Hunde hält, muss sich ab kommendem Jahr auf höhere Steuern in Stavenhagen einstellen.
Wer einen oder mehrere Hunde hält, muss sich ab kommendem Jahr auf höhere Steuern in Stavenhagen einstellen. Sabine Maurer
Stavenhagen

Die Hundehalter in Stavenhagen und den Ortsteilen (Mechlenburger Seenplatte) müssen sich ab dem kommenden Jahr auf eine Erhöhung der Hundesteuer einstellen. Die Stadtvertreter beschlossen, die Steuern für die Vierbeiner ab 2022 anzuheben. Die alte Satzung stammt aus dem Jahr 1997. Allein schon deswegen sei eine Anpassung notwendig gewesen, verdeutlichte Bürgermeister Stefan Guzu (parteilos). Denn solche Satzungen sollten alle zwei oder drei Jahre überprüft werden. Ein zweiter Grund sei das Sparkonzept der Stadt. In diesem Zuge würden alle Satzungen durchgeschaut.

Mehrertrag für die Stadtkasse ausgerechnet

Für den ersten Hund einer Familie sind nicht mehr 30,68 Euro, sondern dann 36 Euro im Jahr zu bezahlen. Beim zweiten Hund erhöht sich die Steuer von 40,90 Euro auf 46 Euro. Und wer sich noch einen dritten Hund oder weitere Hunde halten will, der muss statt 51,13 Euro ab Januar 56 Euro pro Tier berappen.

Einen Hund zu halten, bleibt in den Ortsteilen weiterhin günstiger. Hier müssen die Anwohner für den ersten Hund jährlich 20 Euro bezahlen. Aktuell sind es 15,34 Euro.

Die Stadt hat auch schon ausgerechnet, was die Erhöhung der Hundesteuer für die Stadtkasse bedeuten würde. Bei einer gleichen Anzahl von steuerpflichtigen Hunde sei mit einem Mehrertrag von 2181,66 Euro im Jahr zu rechnen.

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