UNWETTER-KATASTROPHE

Stavenhagen hat Spendenkonto für Werdohl eingerichtet

Das Unwetter in der vergangenen Woche hat auch große Schäden in Stavenhagens Partnerstadt Werdohl angerichtet. Die Reuterstadt will helfen und ruft ihre Einwohner zu Spenden auf.
Die Überschwemmungskatastrophe hat Stavenhagens Partnerstadt Werdohl schwer getroffen. Zu sehen ist hier der Verbindungsweg „Höllmecke“ hinunter zur Lenne auf die Bundesstraße 236.
Die Überschwemmungskatastrophe hat Stavenhagens Partnerstadt Werdohl schwer getroffen. Zu sehen ist hier der Verbindungsweg „Höllmecke“ hinunter zur Lenne auf die Bundesstraße 236. Volker Griese
Stavenhagen ·

Nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands hat die Stadt Stavenhagen jetzt einen Spendenaufruf für ihre Partnerstadt Werdohl in Nordrhein-Westfalen gestartet. „Wir sind tief erschüttert von den schrecklichen Bildern und Nachrichten, die wir in Werdohl und in den verschiedenen Regionen in den vergangenen Tagen gesehen haben“, erklären gemeinsam Stadtpräsident Klaus Salewski und Bürgermeister Stefan Guzu. Sie bitten die Reuterstädter, für die Menschen in Werdohl zu spenden. „Die Freunde in Werdohl benötigen jetzt unsere Hilfe“, heißt es. „Es ist wichtig, dass wir finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, um zunächst einmal das Allernötigste zu organisieren.“ Man sei mit den Gedanken und Gebeten bei den Menschen in den Katastrophengebieten, die ihr Hab und Gut und sogar ihr Leben verloren haben, ganz besonders bei den Menschen in der Partnerstadt.

Hunderten Menschen großes Leid gebracht

Das Unwetter habe über hunderte Menschen unvorstellbares Leid gebracht. „Wir dürfen unsere Freunde in dieser schweren Stunde nicht alleine lassen.“ Jeder Cent sei willkommen. Die Reuterstadt hat bei der Raiffeisenbank Stavenhagen ein Spendenkonto eingerichtet:

IBAN: DE46 1506 1618 0007 6064 43; Verwendungszweck: Hilfe für Partnerstadt Werdohl.

Bis zum 31. August werden hierauf Spenden entgegengenommen.

Während der Wendezeit, Anfang der 1990-er Jahre habe Werdohl die Reuterstadt sehr unterstützt. „Dafür waren und sind wir den Menschen dort immer noch sehr dankbar“, heißt es in dem Spendenaufruf. Nun wolle die Stadt auch ihre Partner unterstützen.

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Kommentare (1)

lehnen arrogant die Hilfsangebote aus Weißrußland und Rußland ab und wollen nun bei den bereits geschröpften Bürgern betteln. Widerlicher geht es kaum. Der Michel soll also wieder bezahlen für das Versagen von Politik und Verwaltung.