Neueröffnung
Stavenhagener Fitnessstudio wird fast ohne Personal betrieben

Benedikt Hermann (Mitte) und Jennifer Gerlach (links) am Laufband. Sie werden in Zukunft einmal in der Woche für die Besucher des neuen Fitnessstudios in Stavenhagen da sein.
Benedikt Hermann (Mitte) und Jennifer Gerlach (links) am Laufband. Sie werden in Zukunft einmal in der Woche für die Besucher des neuen Fitnessstudios in Stavenhagen da sein.
Eckhard Kruse

Freunde von Fitness und Kraftsport können seit Anfang dieser Woche wieder in Stavenhagen trainieren. Doch die Tür zum Fitnessstudio müssen sie sich selbst aufschließen.

Die Stadt Stavenhagen hat nach ein paar Monaten Abstinenz wieder ein Fitnessstudio. Das eröffnete in dieser Woche in der Neubrandenburger Straße 17 in den Räumen des ehemaligen Sportshops. Inhaber ist Christian Rapior aus der Nähe von Kiel.

„Ich bin schon seit 15 Jahren in der Fitnessbranche”, sagte Rapior. Doch nun habe er ein Unternehmen gegründet, in Kellinghusen in Schleswig-Holstein eine erste Filiale eröffnet. In Stavenhagen betreibt er sein zweites Objekt. Und auch in Hagenow will der Betreiber in den nächsten Wochen einen Standort einweihen. Weitere Studios wolle er nach und nach auch in Teterow, Jarmen, Demmin und viele anderen Städten in Mecklenburg-Vorpommern eröffnen.

Trainer einmal die Woche vor Ort

Das Fitnessstudio funktioniert aber etwas anders als Freizeit-Sportler es für gewöhnlich kennen. In der ersten Woche wird noch der Trainer Benedikt Hermann jeden Tag vor Ort sein, wenn jemand sich anmelden möchte oder Rat beim Trainieren braucht. Später werden er oder auch Jennifer Gerlach nur noch an einem Tag in der Woche in Stavenhagen sein.

„Die Besucher kommen dann mit einem QR-Code in die Räume”, erläuterte Christian Rapior. Jeder Sportler bekomme seinen eigenen Code. Den müsse er quasi als Schlüssel an der Eingangstür einsetzen und könne 365 Tage im Jahr zwischen 6 und 23 Uhr in den Räumen trainieren. Das habe sich bewährt. „Die Leute passen schon selbst auf, dass kein Unfug getrieben wird”, sagte er.

Trainingspläne per App

Es gebe einen Ausdauerbereich mit Laufbändern, Crosstrainern und Fahrrädern, einen Trainingsbereich, um Brust, Beine und Rücken zu trainieren und einen Freihantelbereich. Letzterer sei vor allem für Sportler geeignet, die schon mehr Erfahrung haben.

Nach der Anfangsphase könnten sich die Besucher nur noch über die Internetseite anmelden. Trainingspläne gebe es über eine App, erläuterte Christian Rapior. Und einmal in der Woche sei ja auch ein Trainer als persönlicher Ansprechpartner vorhanden.