BLICK IN DIE STERNE

Sternwarte Remplin öffnet zur partiellen Mondfinsternis

Remplins Sternwarten-Freunde treffen sich zu ihrem Sommer-Arbeitseinsatz. Anlass ist ein seltenes Naturschauspiel: Der Mond taucht in den Erdschatten ein.
Torsten Bengelsdorf Torsten Bengelsdorf
Die im vergangenen Sommer wiedereröffnete Sternwarte in Remplin lädt jetzt regelmäßig zur Besichtigung und zur Beoba
Die im vergangenen Sommer wiedereröffnete Sternwarte in Remplin lädt jetzt regelmäßig zur Besichtigung und zur Beobachtung des Sternenhimmels ein. Archiv
Remplin.

Sternengucker werden sich den Termin längst schon in ihrem Mondkalender vorgemerkt haben. Am kommenden Dienstag, dem 16. Juli, bietet der Nachthimmel wieder ein ganz besonderes Schauspiel, das bei klarem Himmel auch über Mecklenburgs Schweiz gut zu sehen sein dürfte: Der Vollmond taucht dann zu einem großen Teil in den Schatten der Erde ein, so dass es zu einer partiellen Mondfinsternis kommt.

Wer das Ereignis unter fachkundiger Anleitung und mit Hilfe des großen Teleskops beobachten will, kann sich am Dienstagabend an der Rempliner Sternwarte einfinden. Der Turm werde dann ab 21.30 Uhr bis gegen 1.30 Uhr geöffnet sein, kündigt Dietmar Fürst vom Sternwarten-Förderverein an. Gegen 23.30 Uhr werden fast zwei Drittel des Mondes vom Erdschatten bedeckt sein, das ist dann das Maximum der Finsternis.

Wasser dringt in den Turm der Sternwarte

Nach der Mondfinsternis ist aber erst einmal Geduld angesagt. Die nächste in der Region gut sichtbare Mondfinsternis wird es erst im Jahr 2028 wieder geben.

Auch wenn der Wiederaufbau des Turms mit seiner Einweihung im vergangenen Jahr offiziell abgeschlossen ist, treffen sich die Sternwarten-Freunde ab Montag wieder zu einem dreiwöchigen Arbeitseinsatz in Remplin, so wie sie es seit 1980 jedes Jahr getan haben. Zu tun gibt es immer noch reichlich: „Wir haben einen Wassereintritt am Turm. Da müssen wir ran. Irgendwo scheint eine Fuge im Umgang nicht ganz dicht zu sein“, sagt Fürst.

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