Nach Restaurierung

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Sternwarte will ab 2019 regelmäßig öffnen

Der Turm der ehemaligen Sternwarte war im Juli nach fast 40 Jahren Wiederaufbau eingeweiht worden.  
Der Turm der ehemaligen Sternwarte war im Juli nach fast 40 Jahren Wiederaufbau eingeweiht worden.
NK-Archiv

An ein bis zwei Wochenenden im Monat sollen Interessierte künftig in Remplin durchs Himmelsteleskop gucken können.

Zum Tag des offenen Denkmals hat die im Juli wiedereröffnete Sternwarte in Remplin erneut einen Ansturm erlebt. 457 Besucher zählte Dietmar Fürst, der Vorsitzende des Sternwarten-Fördervereins. Nun wird der Turm aber erst einmal wieder abgeschlossen. Lediglich einige Restarbeiten wollen die Vereinsmitglieder in den nächsten Wochen noch erledigen.

Und wie soll es dann künftig weitergehen mit Mecklenburgs ältester Sternwarte? „Ab Frühjahr planen wir regelmäßige Beobachtungen des Sternenhimmels. Dazu wird der Turm an ein oder zwei Wochenenden im Monat, jeweils von Freitag bis Sonntag geöffnet sein“, kündigt Dietmar Fürst an. Auch hätten sich einige Besucher-Gruppen bereits angemeldet.

Seit 1981 hatte die Arbeitsgruppe „Astronomiegeschichte“ der Berliner Archenhold-Sternwarte, die sich zu Beginn der 90er-Jahre in einen Förderverein umwandelte, am Wiederaufbau des völlig zerstörten Turms nach historischem Vorbild gearbeitet. Dietmar Fürst war für sein Engagement im vergangenen Jahr mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden.