In der Basepohler PS Hölle wird am Wochenende das erste von zwei Stockcar-Rennen in diesem Jahr ausgetragen. In zehn Klas
In der Basepohler PS Hölle wird am Wochenende das erste von zwei Stockcar-Rennen in diesem Jahr ausgetragen. In zehn Klassen geht es auf die Runden. Kirsten Gehrke
Stockcar in Stavenhagen

Stockcar-Szene heiß auf PS-Hölle von Basepohl

Die Motoren dröhnen wieder. Dass erste Stockcar-Rennen in diesem Jahr können die Organisatoren entspannter angehen als in den letzten beiden Corona-Jahren.
Stavenhagen

Es bleibt ein Phänomen. Und die Stockcar-Fahrer sagen ja selbst von sich, dass man ein wenig verrückt sein muss, sich auf die waghalsigen Rennen einzulassen. Für sie ist es der wahre Adrenalinkick. Ein Wochenende stehen sie unter Strom, leben für den Moment auf der Bahn. Was ringsherum passiert, blenden sie aus. Sie lieben es zu rempeln und den Gegner aus der Spur zu drängen. Blessuren und Beulen bleiben nicht aus. Es geht darum, sich in dieser „Hölle“ durchzusetzen und ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. „Stockcar hat an Faszination nicht verloren“, sagt Kathrin Giebener-Trost vom Motorsportförderverein Stavenhagen. Der trägt am Wochenende, 30. April/1. Mai, sein erstes Rennen in der Basepohler PS-Hölle aus. Fast schon ungewohnt, dass dieses Jahr alles halbwegs wieder normal läuft. „Es ist alles etwas entspannter“, freut sie sich.

Kein Rennen im Jubiläumsjahr

In den letzten beiden Jahren hatte Corona die Rennpläne ziemlich durcheinandergebracht. Ausgerechnet im Jubiläumsjahr 2020 konnten überhaupt nicht die Motoren dröhnen, im vergangenen Jahr nur einmal im Herbst. Schon da haben die Organisatoren gemerkt, wie den Leuten der Stockcar gefehlt hat. Nicht nur die Fahrer waren froh, auch die Zuschauer an der Bahn wollten eine Corona-Pause nicht wieder haben. Auf einen ähnlich guten Zulauf hoffen die Organisatoren auch wieder an diesem Wochenende. Die Vorbereitungen sind getroffen. Die Bahn ist geschoben, der Rasen auf dem Gelände gemäht. Die ersten Teams haben sich schon ihren Platz für ihre Zelte im Fahrerlager gesichert und ihre Fläche abgesteckt, sagt Giebener-Trost. Jetzt beginnt die heiße Phase für das Rennwochenende. Am Donnerstag wurden Zäune als Absperrung gesetzt, Start und Ziel eingerichtet, Mülltonnen aufgestellt, der Rennleitungsbus aufs Gelände gezogen sowie für den Strom- und Wasseranschluss gesorgt. In den Abläufen sei wieder Routine drin.

Laufe startetn ab 9 Uhr

„Das Wetter soll ja auch schön werden“, meint Kathrin Giebener-Trost. Die Sand-Bahn ist trocken, müsse aber noch gewässert werden, damit es nicht zu stark staubt. Die Läufe starten an beiden Tagen um 9  Uhr. In zehn Klassen, von 60 bis 140  PS, Allrad, Trabant bis Buggy und Heck, werden die Sieger ermittelt. Zudem gibt es Autocross-Läufe, bei denen „Rempeln“ anders als beim Stockcar nicht erlaubt sind. Es werde auch wieder die Juniorenklasse dabei sein. Dadurch hoffe man auch auf mehr Nachwuchs. Der Höhepunkt des Rennwochenendes wird am Sonntag der Massenstart sein. Auch an die Kinder sei gedacht. Für sie kommt zum Beispiel am Sonntag das Spielmobil „Rumpi“ aus Loitz. „Wir freuen uns auf die Menschen, die wieder etwas erleben dürfen“, sagt sie. In dieser Saison wird es aber nur zwei statt sonst drei Rennen geben. Der Sommertermin falle weg. Das zweite Rennen ist am 24./25. September. „Die Zusammenarbeit mit der Stadt ist immer wieder gut“, erklärt Kathrin Giebener-Trost. Ohne diese würden die Rennen nicht möglich sein.

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