IM LESERAUFTRAG

Straße in Gnoien seit Wochen zappenduster

Kein Licht erhellt die Gnoiener Bischofstraße. Auf die Reparatur der defekten Laternen warten Anwohner schon seit Februar. Warum tut sich hier nichts?
Eberhard Rogmann Eberhard Rogmann
Nur der Mond erleuchtete zuletzt eine Straße in Gnoien, in der seit Wochen die Laternen defekt sind.Symbolfoto) (
Nur der Mond erleuchtete zuletzt eine Straße in Gnoien, in der seit Wochen die Laternen defekt sind.Symbolfoto) ( Paul Zinken
Gnoien.

Die Vollmondnächte waren ein Lichtblick für etliche Gnoiener. Leider währte der nur kurz. Jetzt stehen sie wieder im Dunkeln. Denn in der Bischofstraße ist die Straßenbeleuchtung ausgefallen. Das betrifft nicht eine einzelne Laterne, sondern den ganzen Straßenzug. Zappenduster ist es dort, beschwerten sich Anwohner am Direkten Draht des Nordkurier. Dieser Zustand bestehe bereits seit mehreren Wochen.

Bei der Stadt sei der Missstand angezeigt, doch getan habe sich bisher nichts. Sehr zum Unmut der Betroffenen. Denn die Straße ist die kürzeste Verbindung aus der Teterower Vorstadt diesseits der Warbel ins Stadtzentrum. „Jetzt brauchen wir die Laternen. Im Hochsommer, wenn’s bis zehn Uhr abends hell ist, könnte man drauf verzichten“, machte ein Anrufer seinen Ärger deutlich.

Bauhof schon lange ohne eigenen Elektriker

Im Rathaus verweist man auf den Stadtbauhof. Dort ist Mathias Focke für derartige Probleme Ansprechpartner. Aber er kann den Schaden nicht beheben. „Wir haben schon lange keinen eigenen Elektriker mehr. Diese Arbeiten werden von Drittfirmen erledigt“, verrät Focke.

Das ist zwar kein Grund, die notwendige Reparatur wochenlang hinauszuschieben, aber die Erklärung für die Verzögerung. Denn die Stadt hat sich von dem bisherigen Dienstleister getrennt. Eine andere Firma wurde unter Vertrag genommen. „Wir gehen davon aus, dass die Beleuchtung in den nächsten Tagen wieder funktioniert“, versichert Mathias Focke.

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