Wohnhaus ist nicht zu retten
Straßensperrung wegen Abriss auf unbestimmte Zeit

Der Abriss der Ruine gestaltet sich schwierig, da es nur eine gemeinsame Wand mit dem Nachbarhaus gibt. Damit ist derzeit offen, wie lange die Straße gesperrt bleibt.
Der Abriss der Ruine gestaltet sich schwierig, da es nur eine gemeinsame Wand mit dem Nachbarhaus gibt. Damit ist derzeit offen, wie lange die Straße gesperrt bleibt.
Eberhard Rogmann

Die Alte Poststraße in Teterow ist seit letzter Woche voll gesperrt. Ein Haus droht einzustürzen. Der Abriss gestaltet sich problematisch.

Am Abriss des Hauses Nr. 2 in der Alten Poststraße von Teterow führt kein Weg vorbei. Das machte die kreisliche Bauaufsicht dem Eigentümer unmissverständlich klar. Dieser ist jetzt auch zur Tat geschritten. Ein Bauschutt-Container wurde aufgestellt und eine Hebebühne in Stellung gebracht. Der Abriss selbst gestaltet sich indes höchst schwierig. Denn das benachbarte Wohnhaus hat keine eigene Seitenwand.

Er werde die Mauer wohl oder über stehen lassen müssen, bekundetet der Eigentümer. Inwiefern aus statischen Gründen noch weitere Mauern zu erhalten sind, werde noch geprüft. Wegen dieser Umstände sei derzeit nicht absehbar, wie lange die Arbeiten in Anspruch nehmen werden und wann die Straße wieder für den Verkehr geöffnet werden kann.

Das Haus steht seit Jahren leer und wurde zunehmend zu einem öffentlichen Gefahrenherd. Der nasse Schnee zu Ostern gab ihm den Rest, denn unter der Last stürzte das Dach ein sowie ein Teil der Zwischendecke. Daraufhin veranlasste das Bauordnungsamt des Landkreises Rostock die Straßensperrung und beauflagte den Eigentümer mit dem Abriss. Sollte er dieser Aufforderung nicht umgehend nachkommen, wurde ihm eine Ersatzvornahme auf Steuerzahlerkosten und die Eintreibung übers Gericht angedroht.