ELEKTROMOBILITÄT

Stromtankstelle in Pohnstorf eingeweiht

Mit Vertretern des Energieministers wurde am Montagnachmittag in einem Dorf der Mecklenburger Schweiz eine E-Ladestation offiziell in Betrieb genommen. Es fielen aber auch kritische Worte.
Silke Voß Silke Voß
Gastgeber Fabian Sösemann (links) erklärte die neuen Ladestationen am Gutshaus Pohnstorf.
Gastgeber Fabian Sösemann (links) erklärte die neuen Ladestationen am Gutshaus Pohnstorf. Voß
Pohnstorf.

Vier öffentliche Ladestationen für Elektro-Autos sind am Montagnachmittag am Gutshaus Pohnstorf im Beisein von Vertretern des Landesenergieministeriums offiziell eingeweiht worden. Hausherr Fabian Sösemann stellte in dem Dorf zwischen Malchin und Teterow außerdem ein dynamisches Lastmanagement vor, das dafür sorgen soll, dass die Netzanschlusskapazität zu jedem Zeitpunkt optimal ausgeschöpft wird.

Bei einer anschließenden Konferenz wurde in Fachvorträgen das Thema Elektromobilität aus dem Blickwinkel des Tourismus diskutiert. Schließlich wird das Gutshaus Pohnstorf touristisch genutzt. Gerade die Mecklenburger Schweiz sei in Sachen E-Mobilität noch ein weißer Fleck auf der Tourismus-Landkarte – sowohl was Ladestellen als auch die Ausleihe von E-Bikes betrifft, sagte etwa Angelika Groh, Tourismuskoordinatorin am Kummerower See. Zum anderen bevorzugten gerade Großstädter mehr und mehr umweltverträgliche Reiseformen, auf die man sich als Gastgeber einstellen müsse, hieß es.

Kritische Töne zur E-Mobilität wurden auch laut. Beispielsweise seien die Auswirkungen des Fahrens im Elektroauto auf die Gesundheit noch nicht ausreichend erforscht worden.

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