LETZTER SCHULTAG

Superhelden und Stars tanzen in der Mecklenburger Schweiz

Mit viel Gaudi verabschiedeten sich rund 170 Abiturienten der Mecklenburgischen Schweiz von der Schule. Bevor die Prüfungen starten, wurden die Lehrer zum Teil hart auf die Probe gestellt.
Von Eckhard Kruse Von Eckhard Kruse
Kirsten Gehrke und Simone Pagenkopf Kirsten Gehrke und Simone Pagenkopf
Die 35 Abiturienten der Reuterstädter Gesamtschule feierten ihren letzten Schultag auf dem Schulhof. Sie hatten sich als Superhelden verkleidet.
Die 35 Abiturienten der Reuterstädter Gesamtschule feierten ihren letzten Schultag auf dem Schulhof. Sie hatten sich als Superhelden verkleidet. Eckhard Kruse
Einen Hauch von Hollywood holten die Zwölftklässler nach Teterow und machten ihre Lehrer zu Film- und Serienstars.
Einen Hauch von Hollywood holten die Zwölftklässler nach Teterow und machten ihre Lehrer zu Film- und Serienstars. Simone Pagenkopf
Zum Abiflix-Staffelfinale traten die Malchiner Abiturienten an und fühlten sich wie Helden der Netflix-Serie „Haus des Geldes“.
Zum Abiflix-Staffelfinale traten die Malchiner Abiturienten an und fühlten sich wie Helden der Netflix-Serie „Haus des Geldes“. Kirsten Gehrke
Um die Beute in Sicherheit zu bringen, mussten die Malchiner Lehrer „Geiseln“ Huckepack tragen.
Um die Beute in Sicherheit zu bringen, mussten die Malchiner Lehrer „Geiseln“ Huckepack tragen. Kirsten Gehrke
Stavenhagen.

Wenn die Abiturienten der Mecklenburgischen Schweiz ihren letzten Schultag feiern, dann müssen Lehrer starke Nerven haben und vor allem Humor. Bekanntlich wird mit ihnen abgerechnet. So gehörten auch am Freitag kleine Spielchen wieder dazu, nette Bosheiten und Show-Einlagen. Bevor nächsten Mittwoch die Abiturprüfungen beginnen, machten die Zwölftklässler ordentlich Party.

In Malchin begaben sich die über 60 Abiturienten des Fritz-Greve-Gymnasiums ins Gangstermilieu. Bei ihrem Motto „Abiflix nach Folgen Staffelfinale“ nahmen sie sich die Netflix-Serie „Haus des Geldes“ als Vorbild. In dieser hatte ein Professor akribisch einen spektakulären Überfall auf eine Banknotendruckerei vorbereitet. Entsprechend zogen die Gymnasiasten rote Anzüge an und setzten Masken auf, zogen ihren perfekten Plan durch. Weil sie zwölf Jahre Geiseln verschiedener Anstalten waren, ihr Freigeist gestutzt wurde und man versuchte, ihre Unarten abzuerziehen, nahmen die Malchiner nun jüngere Schüler und Lehrer als Geiseln. Um diese zu befreien mussten Lehrer sie huckepack nehmen und knifflige Aufgaben lösen.

Auch Lehrer zu Filmhelden gemacht

Die Abiturienten der Reuterstädter Gesamtschule haben indes die Superhelden auf dem Schulhof losgelassen. Als Batgirl, Robin Hood, Superwoman, Supermario oder Assassin-Kämpfer aus einem Computerspiel verkleidet, feierten sie mit Lehrern und allen anderen Schülern ihren allerletzten Schultag. Unter ihrem Motto „Battle der Besten“ holten die 38 Abiturienten ihre Lehrer für Spiele auf die Bühne. Sie zeigten aber auch selbst einen Show-Tanz, den die Pädagogen und Schüler anschließend nachtanzen sollten.

Einen Hauch von Hollywood holten dagegen die Abiturienten am Teterower Gymnasium in die Europaschule. „Klappe die Letzte – 12 Jahre im falschen Film“ war das Motto am letzten Schultag. Morgens um acht hatten sie die Schule erst einmal dichtgemacht. Bevor es hier rein ging, machten sie ihre Lehrer zu Filmhelden wie Die Schöne und das Biest, Petra Pan, Mister T(ea), Anne im Wunderland oder Britty Woman

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