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Tierquälerei

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Täter nach Reusen-Tod eines Fischotters noch nicht ermittelt

Der Fischotter gehört in Europa zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten und ist in Mecklenburg-Vorpommern stark gefährdet. Immer wieder kommt es vor, dass Otter in Reusen ertrinken (Symbolbild).
Der Fischotter gehört in Europa zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten und ist in Mecklenburg-Vorpommern stark gefährdet. Immer wieder kommt es vor, dass Otter in Reusen ertrinken (Symbolbild).
Volker Dienemann

Nach dem Tod eines Fischotters in Altkalen hat sich jetzt auch der Arbeitskreis Fischotterschutz eingeschaltet. Er fordert vom Landkreis Rostock die Klärung des Falls.

Noch gibt es keine Spur zum Täter, der im Altkalener See illegal eine Reuse ausgelegt hat. In der vergangenen Woche war hier ein toter Fischotter gefunden worden, der sich im Netz verfangen hatte und elend verendet war. „Es wird schwierig, denjenigen zu finden”, gibt Jens Marten, Kreisgewässerwart im Altkreis Teterow, zu. Noch gebe es keine Hinweise, wer die Straftat begangen hat.

Inzwischen hat sich auch der Arbeitskreis Fischotterschutz des BUND eingeschaltet, der seinen Sitz in Neubrandenburg hat. Der fordert vom Landkreis Rostock eine Klärung des Falls. Fischotter gehören in Europa zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten und sind in Mecklenburg-Vorpommern stark gefährdet. Immer wieder ertrinken Tiere auch in legalen, aber ungesicherten Reusen von Fischern. Hier gibt es eine hohe Dunkelziffer. Der Arbeitskreis sucht das Gespräch mit den Fischern, um die Reusen ottersicher zu machen.