Veranstaltungsleiter Adi Schlaak ist voller Vorfreude: Am ersten Juni-Wochenende geht es auf dem Bergring und in der Speedway-
Veranstaltungsleiter Adi Schlaak ist voller Vorfreude: Am ersten Juni-Wochenende geht es auf dem Bergring und in der Speedway-Arena endlich wieder rund. Thomas Koch
Bergring

Teterow freut sich auf großes Fest des Motorsports

In gut drei Wochen dröhnen in Teterow endlich wieder die Motoren. Nach zwei vergeblichen Anläufen wird das 100. Bergringrennen am 5. Juni über die Bühne gehen.
Teterow

Einer Krise kann man durchaus auch etwas Gutes abgewinnen. Zwei Jahre haben die Mitglieder des Teterower Motorsportclubs versucht, das 100. Bergringrennen aufs satte Grün des legendären Rundkurses zu bringen. Zwei Jahre lang waren die Anläufe vergeblich, machte ihnen immer wieder Corona einen Strich durch die Rechnung. Beim dritten Anlauf wird es nun Anfang Juni endlich klappen mit dem Jubiläumsrennen auf Europas schönster Grasrennbahn. Und weil man in den vergangenen beiden Jahren schon fleißig an der Vorbereitung gearbeitet habe, sei es in den vergangenen Monaten deutlich einfacher gewesen mit der Organisation, meint Veranstaltungsleiter Adi Schlaak.

„Vieles hatten wir schon in der Schublade. Sicherheitskonzept, Parkordnung, Campingmöglichkeiten – diese Pläne stehen lange fest. Damit mussten wir uns in den nicht mehr ausgiebig beschäftigen, was vieles einfacher gemacht hat“, erzählt er.

Rund 80 Starter aus sechs Nationen am Start

Mittlerweile ist sowohl für das Rennen auf dem Bergring als auch für den Speedway-Grand-Prix alles in Tüten und Papier. Beim Kampf um das Grüne Band, den Bergringpokal und beim Lauf der Nationen werden am 5. Juni zirka 80 Fahrer aus sechs Nationen an den Start gehen. Die kommen natürlich aus dem Gastgeberland Deutschland und aus Österreich, England, Schweden, Ungarn und Dänemark. Für den gastgebenden MC bedeutet das Rennwochenende einen großen personellen Aufwand. Insgesamt werden 40 Helfer im Einsatz sein – vom Veranstaltungsleiter bis hin zur Toilettenfrau.

Bevor die Motoren das erste Mal aufheulen, wird am 3.  Juni erst einmal richtig gefeiert hinter der Zuschauertribüne am Fahrerlager. „100 Jahre Bergring – da müssen wir den Leuten doch was bieten“, sagt Schlaak. Ab 20.30 Uhr steigt die Party. Am Teterower Kulturhaus werden zwei Busse eingesetzt, die die Gäste zum Ring chauffieren. Eingeladen sei jeder, der sich dem Bergring verbunden fühlt, Eintritt werde nicht erhoben. Der Vorverkauf für die Bergringkarten beginnt übrigens am 23. Mai in der Teterower Touristinformation.

Entscheidung über Zukunft als WM-Ort

Schon jede Menge Tickets sind in der Infostelle einstweilen für den Speedway Grand Prix am 4. Juni über den Verkaufstresen gegangen. Wieder einmal werde die kleine Stadt Teterow an diesem Abend beweisen, dass sie in der Lage ist, einen Weltmeisterschaftslauf erfolgreich über die Bühne zu bringen, ist Adi Schlaak überzeugt. Es ist der mittlerweile fünfte. Ein erfolgreicher Verlauf ist auch deshalb wichtig, weil sich nach dem Rennen entscheidet, ob Teterow auch in Zukunft eine Station im Speedway WM-Zirkus bleibt. Um allen technischen Anforderungen des Veranstalters „Discovery“ gerecht zu werden, kommen gleich mehrere zusätzliche Stromaggregate zum Einsatz. Das brauche man für die Technik im Fahrerlager, für die großen Leinwände und vieles mehr. „Wir freuen uns auf das Wochenende Anfang Juni und hoffen, dass wir wieder ein großes Fest des Motorsports feiern können. Auf dem Bergring und in der Arena“, so Schlaak.

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