Weltmeisterschaft

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Speedway-Grand-Prix in der frisch getauften Bergringstadt

Bergringstadt - dieser Titel wird demnächst an allen Ortseingangsschildern Teterow grüßen. Innenminister Lorenz Caffier (CDU, 3. von rechts) überbrachte die Genehmigung persönlich.
Bergringstadt – dieser Titel wird demnächst an allen Ortseingangsschildern Teterow grüßen. Innenminister Lorenz Caffier (CDU, 3. von rechts) überbrachte die Genehmigung persönlich.
Eberhard Rogmann

Adrenalin pur in Teterow: Auf dem Bergring startet am Samstag der Speedway-Grand-Prix. Und die Stadt trägt den Bergring jetzt auch im Namen.

Der Gewinner heißt – Teterow. Noch ehe der erste Wettkampf in der Speedway-Arena gestartet war, hatte die Stadt den lang ersehnten Titel „Bergringstadt“. Innenminister Lorenz Caffier persönlich überbrachte am Freitagnachmittag die Bewilligung. Damit hat die Stadt im dritten Anlauf Erfolg, denn zwei Anträge auf die Legalisierung des Beinamens waren in der Vergangenheit gescheitert.

Der Bergring war 1930 als Motorradrennbahn von Teterower Bürgern geschaffen worden. Er gilt als die schönste Grasrennbahn Europas, die Stadt wurde damit zum Mekka der internationalen Bahnsportszene. Heute wird hier ein Wertungslauf des Grand Prix, der Weltmeisterschaft im Speedway ausgetragen. Dazu werden etwa 15.000 Besucher erwartet.