Gertrudenplatz
Teterow lässt alten Brunnen wieder sprudeln

Geld ist im Teterower Haushalt eingeplant, um diesen Brunnen wieder herzurichten. Nur wann es mit den Bauarbeiten losgehen kann, ist noch unklar.
Geld ist im Teterower Haushalt eingeplant, um diesen Brunnen wieder herzurichten. Nur wann es mit den Bauarbeiten losgehen kann, ist noch unklar.
Simone Pagenkopf

Als großer Abfallbehälter missbraucht, war das Areal am Teterower Gertrudensteig ein Dauer-Ärgernis. Jetzt soll es aber wieder flott gemacht werden.

Vor 19 Jahren hatte sich die Stadt Teterow das Areal am Gertrudensteig vorgenommen und neu gestaltet. 600.000 Mark wurden seinerzeit investiert. Dabei entstand auch eine Verweilzone mit Brunnen und Bänken. Hübsch angelegt, aber schon bald Dauer-Ärgernis. Machten doch einige Teterower den Brunnen zum großen Abfallbehälter. Die Stadt zog die Reißleine. Die Bänke wurden abgebaut, der Brunnen trockengelegt.

Nun aber soll die Verweilzone eine Art Renaissance bekommen. Stadtvertreter drängten im Zuge der Haushaltsplanung 2019 darauf, den Brunnen herzurichten. 13.000 Euro sind dafür vorgesehen. Dazu kommen nochmal 6000 Euro für Betriebskosten, laufende Betriebskontrolle und die Außerbetriebnahme im vierten Quartal mit Komplettreinigung aller Bauteile und Entleerung aller wasserführenden Teile.

Den Stadthaushalt 2019 haben die Teterower Stadtvertreter im Dezember einstimmig beschlossen und damit auch das Geld für den Gertrudenplatz. Gleich los geht es aber nicht. Da passt schon die Jahreszeit nicht. „Derzeit haben wir eine vorläufige Haushaltsführung”, so Bürgermeister Andreas Lange (parteilos). „Dann müssen wir auch sehen, dass wir die Gewerke haben.” So bleibe noch offen, wann der Brunnen wieder aktiv sein wird.