So ein Gedränge wie beim 7. Teterower Adventsleuchten im Vorjahr darf es unter Corona-Bedingungen nicht geben.
So ein Gedränge wie beim 7. Teterower Adventsleuchten im Vorjahr darf es unter Corona-Bedingungen nicht geben. Simone Pagenkopf
Corona-Krise

Teterow sagt das Adventsleuchten ab

Als erste Stadt in der Mecklenburger Schweiz verzichtet Teterow auf den vorweihnachtlichen Budenzauber. Und wie sieht es bei den Nachbarstädten aus?
Teterow

Jetzt ist auch das letzte Fest in Teterow in diesem Jahr gestrichen. „Das Stadtfest ,Teterower Adventsleuchten‘ kann leider nicht stattfinden“, sagt Bürgermeister Andreas Lange (parteilos). Laut aktueller Corona-Lockerungs-Landesverordnung seien unter anderem solche Veranstaltungen bis zum 31.  Dezember 2020 untersagt.

„Die Info hatten wir noch nicht. Das ist schade“, meinte am Freitag Cornelia Steffen von der gleichnamigen Buchhandlung, die zu den Organisatoren des Adventsleuchtens gehört. Sie wollen sich aber noch einmal zusammensetzen, um zu besprechen, ob man auch etwas in einer anderen Form machen kann. Das Adventsleuchten habe zu Beginn der Vorweihnachtszeit auch immer noch einmal den Umsatz in den Geschäften angekurbelt. Auf jeden Fall sollte man gucken, dass vor den Häusern wieder Bäume aufgestellt und die geschmückt werden, damit es in der Stadt schön aussieht, findet Cornelia Steffen. Und vielleicht seien auch kleine Programme möglich.

Im Freien könnte es noch weihnachtlich werden

In Stavenhagen geht man derzeit noch davon aus, dass der Weihnachtsmarkt am 12. und 13.  Dezember wie gewohnt auf dem Schlosshof stattfinden wird, informierte Bürgermeister Stefan Guzu (parteilos). Schließlich sei es im Freien leichter, die Beschränkungen einzuhalten. Die Verwaltung prüfe dagegen, ob es auch möglich ist, das Schloss für Verkaufsstände zu öffnen. Das könnte laut Guzu schwierig werden. Wenn die Auflagen zum Corona-Schutz aber generell verschärft werden sollten, dann sei es auch noch möglich, dass der Weihnachtsmarkt ganz abgesagt wird.

Die Stadt Malchin will an ihrem Weihnachtsmarkt am letzten Adventswochenende festhalten, wie Stadtrat Theodor Feldmann in dieser Woche noch einmal im Kultur- und Sozialausschuss bekräftigte. „Das ist auch das Einzige, was veranstaltungsmäßig bei mir für dieses Jahr noch auf dem Zettel steht“, sagte Feldmann.

Schlecht sieht es dagegen um die Weihnachtsmärkte in Gnoien und Dargun aus. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass er stattfindet“, meint Gnoiens Bürgermeister Lars Schwarz (CDU). Ähnlich hatte sich zuvor bereits sein Amtskollege in Dargun, Sirko Wellnitz (WVD), für die Weihnacht im Kloster- und Schlosskomplex geäußert.

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