MORSCHE BÄUME

Teterow sperrt Weg am See wegen der Sicherheit

Am Ufer des Teterower Sees sind mehrere dicke Äste herabgestürzt. Doch offenbar nimmt nicht jeder die Sperrung des Wegs ernst.
Eberhard Rogmann Eberhard Rogmann
Abgebrochene Äste veranlassten die Stadt, den Verbindungsweg von den alten Bootshäusern zur Jugendherberge am Teterower See zu sperren.
Abgebrochene Äste veranlassten die Stadt, den Verbindungsweg von den alten Bootshäusern zur Jugendherberge am Teterower See zu sperren. Eberhard Rogmann
Der Verbindungsweg ist gesperrt.
Der Verbindungsweg ist gesperrt. Eberhard Rogmann
Teterow.

Das Frostwetter lockt so manchen Teterower zu einem Spaziergang. Dabei ist der See ein gern aufgesuchtes Ziel. Auch um Biber beim Eisbaden zu beobachten. Doch hier ist der Spaziergang auch unverhofft zu Ende. Auf dem weiterführenden Verbindungsweg zur Jugendherberge verwehrt eine Absperrung den Zugang.

Das ist für ein älteres Ehepaar ärgerlich. Unschlüssig verharren die beiden vor der rot-weißen Bake, dann machen sie auf dem Hacken kehrt. Auch ein junger Mann, der an diesem Morgen mit seinem Hund eine Runde dreht, schwenkt nach rechts Richtung Galgenberg ab. Nicht so ein anderer Teterower, ebenfalls unterwegs mit seinem Hund. Er ignoriert den Sperrzaun als sei dieser Luft und geht seines Weges. Kurz darauf folgt ihm ein weiterer Mann auf seinem Fahrrad.

Schon einmal Bäume gefällt

Das ist ziemlich riskant, wie sich schon ein paar Meter weiter zeigt. Dort liegt unter einer Silberpappel ein Haufen Bruchholz. Offenkundig waren hier kürzlich mehrere Äste zu Boden gegangen. Die Stärke des Holzes lässt darauf schließen, dass ein Astbruch für einen Menschen höchst verhängnisvolle Folgen hätte, sollte jemand davon getroffen werden. Die Stadt hat den Weg deshalb vorsorglich gesperrt. Denn in der meist unter Wasser stehenden Niederung stehen rechts und links des Pfades weitere alte Bäume. Insbesondere die Silberpappeln unter ihnen sind stark von Misteln befallen.

Sie zu fällen ist nicht ganz einfach, da man wegen des sumpfigen Geländes an etliche Stämme kaum direkt herankommt. Vor einigen Jahren hatte die Stadt bereits etliche ähnlich alte Pappeln am Weg zum Sauerwerder aus Sicherheitsgründen fällen lassen.

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