In puncto Straßenbau soll in diesem Jahr die Otimarstraße in Teterow saniert werden. Dann kommt auch das Pflaster
In puncto Straßenbau soll in diesem Jahr die Otimarstraße in Teterow saniert werden. Dann kommt auch das Pflaster weg. Simone Pagenkopf
Haushalt

Teterow stellt Weichen für Umbau von Busbahnhof

Ihren Haushalt will die Bergringstadt in diesem Monat in trockene Tücher bringen. Schon lange geplante Projekte sollen in diesem Jahr endlich angepackt werden.
Teterow

Die Stellenausschreibung ist jetzt auch in Teterow raus – für einen Citymanager in Teterow (Landkreis Rostock). Ende letzten Jahres war das Förder-Okay für diesen Posten gekommen, zunächst befristet bis zum 31. Dezember nächsten Jahres soll er nun zum nächstmöglichen Zeitpunkt besetzt werden. In Vollzeit, wie es aus dem Rathaus heißt.

Busbahnhof einer der größten Brocken

Im 2022er Haushaltsplan ist die Stelle auch schon mal berücksichtigt. Das Zahlenwerk wollen die Teterower noch in diesem Monat in trockene Tücher bringen, um agieren zu können. Da geht es dann auch an schon lange geplante Projekte. Einer der größten Brocken ist der Busbahnhof. Bereits 2019 lagen dafür die Entwürfe für das Areal am Bahnhof – unter anderem mit 18 Meter langen Haltesteigen, überdachten Unterständen mit Sitzgelegenheiten und einem WC einschließlich Behindertentoilette – auf dem Tisch. Verwirklicht wurden sie bisher nicht. In diesem Jahr soll nun gebaut werden. Insgesamt sind Kosten von 1254000 Euro kalkuliert. Auch an die Bushaltestellen im Stadtgebiet und in den Ortsteilen muss Teterow ran. Es gibt nämlich Termindruck. Laut Personenbeförderungsgesetz in Verbindung mit der UN-Behindertenrechtskonvention sollen alle Haltestellen bis 2023 barrierefrei ausgebaut sein. Rund 885000 Euro sieht der kommunale Haushaltsplan dafür in diesem und im nächsten Jahr vor. Die Baukosten sollen zu 75 Prozent gefördert werden, heißt es.

Planung für Erschließung von Baugrund

Insgesamt will die Bergringstadt in diesem Jahr übrigens rund fünf Millionen Euro investieren. Dabei fließt auch Geld in den Straßenbau. Fertig wird in diesem Jahr erst einmal der vierte Bauabschnitt Am Bornmühlenweg. Abgeschlossen sind die Arbeiten Am Bornmühlenweg damit dann aber doch noch nicht. Mit Blick auf die Erschließung des benachbarten neuen Wohngebietes „Mühlenblick“ – die Planungen laufen hier für 92 Baugrundstücke mit bis zu 150 Wohneinheiten – soll nun gleich noch ein Teil der Anliegerstraße saniert werden. Es handelt sich um etwa 230 Meter ab der Hausnummer 77 Am Bornmühlenweg in Richtung Hohes Holz. 390 000 Euro veranschlagt die Stadt dafür.

Altes Hoppelpflaster soll verschwinden

Außerdem soll in diesem Jahr auch die Otimarstraße gemacht werden. Heißt, das alte Hoppelpflaster im Bereich zwischen Schlachthofstraße und Seebahnhof kommt weg. Die Otimarstraße wird auch hier eine Asphaltdecke bekommen. Der Part der Stadt beläuft sich auf 99 000 Euro. Zuvor sind aber noch der Zweckverband Wasser/Abwasser Mecklenburgische Schweiz und die Teterower Stadtwerke am Zug, die sich um Ver- und Entsorgungsleitungen kümmern. Der Ausbau der Otimarstraße ist nämlich wieder ein Gemeinschaftsprojekt. Im Jahr drauf soll dann übrigens der Appelhäger Weg folgen. Auch da hat sich die Stadt mit dem Zweckverband Wasser/Abwasser bereits abgestimmt und legt sozusagen selbst schon mal 258 000 Euro als ihren Anteil für den Straßenbau zurück.

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