Bei der offiziellen Vorstellung von Dr. Oliver Götze waren auch Prof. Dr. Alexander Riad, Ärztlicher Direktor des Te
Bei der offiziellen Vorstellung von Dr. Oliver Götze waren auch Prof. Dr. Alexander Riad, Ärztlicher Direktor des Teterower DRK-Krankenhauses, Chefarzt Bert Burchett und Pflegedienstleiterin Jana Wedow dabei. Nadine Schuldt
Coronavirus

Teterower Krankenhaus hält an Besuchsverbot fest

Die Corona-Pandemie nimmt in diesem Herbst erneut Fahrt auf. Im Teterower DRK-Krankenhaus gibt es strikte Regeln, damit es zu keinem erneuten Ausbruch kommt.
Teterow

Täglich werden erneut immer höhere Corona-Inzidenzwerte gemeldet. Um sich vor einem Corona-Ausbruch zu schützen, verfolgt das DRK-Krankenhaus Teterow daher eine konsequente Linie. „Wir haben seit Beginn der Pandemie ein generelles Besuchsverbot“, erklärte der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Alexander Riad am Mittwochabend im DRK-Bildungszentrum bei der offiziellen Vorstellung des neuen Chefarztes der Gastroenterologie, Dr. Oliver Götze.

Nur in bestimmten Fällen Ausnahmen vom Bescuhsverbot

Das Besuchsverbot gelte auch weiterhin. Allerdings lasse das Krankenhaus in einigen Fällen auch Ausnahmen zu, wie der Ärztliche Direktor deutlich machte. Das gelte zum Beispiel dann, wenn eine Person im Sterben liegt. „Wenn sich Angehörige nicht verabschieden können, hat das häufig auch ausgeprägte psychologische Folgen“, erklärte Alexander Riad.

Allerdings können Besucher aktuell nicht mehr getestet werden. Der Aufwand sei personell nicht mehr zu stemmen. Die Patientenversorgung und Mitarbeitertestung habe Vorrang. „Die Besucher, die die 3G-Regel in Anspruch nehmen wollen, müssen sich auswärts testen lassen“, sagte Riad.

DRK-Krankenhaus ist bisher gut durch die Pandemie gekommen

Patienten werden bei der Aufnahme und dann einmal in der Woche getestet, Mitarbeiter ebenfalls einmal pro Woche. Zudem gelte im Krankenhaus eine generelle Maskenpflicht. Bis jetzt sei die DRK-Einrichtung mit diesen Regelungen ziemlich gut durch die Pandemie gekommen. Bislang habe es nur im Jahr 2020 einen Ausbruch gegeben: Damals waren zehn bis 15 Personen – Patienten wie auch Mitarbeiter – infiziert, sodass in der Folge für eine gewisse Zeit eine Station geschlossen werden musste, berichtete der Ärztliche Direktor. Aktuell werden in Teterow fünf Corona-Fälle behandelt. „Der Trend ist stark ansteigend und deckt sich mit dem Trend in den umliegenden Regionen wie Rostock und Schwerin“, sagt Riad.

Der Ärztliche Direktor warf in seinen Ausführungen auch noch einen Blick auf die Uni-Klinik Rostock. Dort sei nun eine weitere Station aufgemacht worden, auf der Infizierte behandelt werden. An der Uni-Klinik würden aktuell PCR-Testungen durchgeführt, von denen eine große Anzahl positiv ausfalle.

zur Homepage