NEUE TECHNOLOGIE

Teterower machen den anderen was vor

Die erste Brennstoffzelle in Mecklenburg-Vorpommern geht in Teterow in Betrieb. Bei den Stadtwerken läuft die Anlage quasi im Praxis-Test.
Symbolischer Startschuss. Minister Christian Pegel nahm am Mittwoch mit den Teterowern das erste Brennstoffzellen-Heizgerät in Mecklenburg-Vorpommern in Betrieb.
Symbolischer Startschuss. Minister Christian Pegel nahm am Mittwoch mit den Teterowern das erste Brennstoffzellen-Heizgerät in Mecklenburg-Vorpommern in Betrieb. Simone Pagenkopf
Teterow ·

Das Halbfinale ist geschafft, das Finale steht an, jetzt wird angepfiffen. Martin Ratzke blieb am Morgen nach dem fulminanten Erfolg der Jogi-Elf im Fußballbild. Schließlich wünscht sich der Landesinnungsmeister des Fachverbandes für Sanitär, Heizung und Klimatechnik den Erfolg der Fußballer auch für die innovative Technik in seiner Branche.

Das erste Brennstoffzellen-Heizgerät in Mecklenburg-Vorpommern wurde in Teterow, und zwar bei den Stadtwerken, in Betrieb genommen. Strom und Wärme werden gleichzeitig erzeugt. Die Stadtwerke versorgen damit ihr Verwaltungsgebäude.

Etwa zehn Prozent des Strombedarfs könne so gedeckt werden, sagte Geschäftsführer Klaus Reinders. Insbesondere für den Neubau und die Modernisierung von Ein- und Zweifamilienhäusern mit geringem Wärmebedarf sei dieses Brennstoffzellen-Heizgerät geeignet. "Solche Dinge müssen die Leute anfassen können", meint Minister Christian Pegel, der begrüßt, dass die Anlage bei den Stadtwerken steht. Jetzt müsse sie in Fachkreisen verbreitet und Kunden empfohlen werden.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Teterow

zur Homepage