Mehr Teterow geht nicht: Dr. Christian Kunz (links) und Uwe Michael Roeder präsentieren im Fotorahmen das Teterower Wahrz
Mehr Teterow geht nicht: Dr. Christian Kunz (links) und Uwe Michael Roeder präsentieren im Fotorahmen das Teterower Wahrzeichen, den Hecht. privat
Zum Träumen: Geigenspiel mit dem Blick auf die Bergringstadt
Zum Träumen: Geigenspiel mit dem Blick auf die Bergringstadt privat
Fotografie

So schön setzen sich die Teterower selbst in Szene

Ein riesiger Bilderrahmen bei Teterow ist mittlerweile zu einem Pilgerort geworden. Dort entstehen viele Fotoideen.
Teterow

Für John Dünninghaus ist es seit einigen Tagen eine ganz besondere Freude sein E-Mail Postfach zu öffnen. Dort finden sich neuerdings nicht nur Nachrichten, die den normalen Geschäftsverkehr seines Gartenmarktes und seiner Landschaftsbaufirma betreffen. Tag für Tag wird dem Teterower Unternehmer mit ganz besonderen Fotos ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, die an ihn adressiert sind.

Vor einigen Wochen hatte Dünninghaus in Eigeninitiative einen riesigen Bilderrahmen an der Glasower Landstraße aufgestellt. Der Standort ist ganz bewusst gewählt, hat man doch von hier eine wunderschöne Aussicht auf die Bergringstadt. Der Inhalt des Rahmens wird mit dem Blick ins Tal von der Stadtkirche und der Innenstadt gefüllt.

Wahre Flut von Bildern

Die Teterower hat der Unternehmer nun mit einem Fotowettbewerb dazu aufgerufen, sich hier selbst in Szene zu setzen und den Rahmen mit eigenen Ideen zu gestalten. Dass ihn schon kurz darauf eine wahre Flut von Bildern erreicht, damit hatte John Dünninghaus allerdings nicht gerechnet. Mittlerweile sind mehr als 30 Bilder in seinem E-Mail Postfach gelandet.

Und jedes Mal aufs Neue ist er begeistert, was sich die Leute so einfallen lassen, um dem riesigen Rahmen ein schönes Motiv zu geben. Der Einfallsreichtum der Teterower kennt offenbar keine Grenzen. Mit einer Größe von 1,90 Meter mal 2 Metern bietet der rustikale Rahmen aus Lärchenholz schließlich auch Platz genug.

Originale haben sich abgelichtet

Welche Bilder in seiner ganz persönlichen Rangliste ganz weit oben stehen, das verrät Dünninghaus auch. Dazu gehört ein kleiner Künstler, der sich mit Pinsel und Farbe vor den Rahmen gestellt hat und der fiktiven Leinwand seinen ganz persönlichen Anstrich gibt. Um die Muse geht es auch bei einem Bild, auf dem sich ein kleines Mädchen mit weißem Kleid in den breiten Rahmen hockt und vor Teterows Stadtsilhoutte Geige spielt oder sich als Ballerina in Szene setzt.

Und auch zwei echte Teterower Originale haben sich mittlerweile auf den Weg zur Glasower Landstraße gemacht: Uwe-Michael Roeder und der Dr. Christian Kunz. Den einen kennt man seit Jahren als urigen Fischer, der beim Stadtfest den Teterower Hecht präsentiert, der andere sorgte über viele Jahre als Darsteller bei den Teterower Schildbürgergeschichten in der Rolle des Bürgermeisters für viel Spaß auf dem Marktplatz. Für das Foto haben sie sich mit ihren Kostümen in Schale geworfen. Der Teterower Hecht durfte dabei natürlich auch nicht fehlen.

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Der Fotowettbewerb läuft noch bis Ende Oktober. Wer sich daran beteiligen will, kann seine Bilder an folgende E-Mail-Adresse schicken: [email protected] Die Teilnahme soll sich natürlich auch lohnen. Die fünf schönsten Bilder werden mit Gutscheinen für den Gartenmarkt belohnt, sagt John Dünninghaus.

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