Die Polizei rät: In solchen Fällen den Notruf wählen!
Die Polizei rät: In solchen Fällen den Notruf wählen! ©-chalabala.cz---stock.adobe.com
Drohung

„Ukrainische Kämpfer” verschicken Erpresserschreiben in MV

Per Drohschreiben wollten angebliche „ukrainische Kämpfer” einen Mann aus Dargun erpressen. Der rief direkt die Polizei.
Dargun

In einem Drohschreiben hatten Unbekannte am Freitag versucht, einen Darguner um eine Geldsumme zu erpressen – andernfalls würden sie dessen Familie umbringen. Das Schreiben kam per E-Mail von angeblichen „ukrainischen Kämpfern” als Absender, wie eine Sprecherin der Polizei am Freitag mitteilte.

So sei der 61-jährige Mann darin aufgefordert worden, 3000 Euro zu zahlen. Zur weiteren Begründung der Mordandrohung habe in der Mail gestanden, dass die Mordrate in Deutschland gestiegen sei und sie daher nicht davor zurückschreckten.

Es sei das bisher einzige Schreiben dieser Art, das im Bereich des Polizeipräsidiums bekannt geworden ist, wie die Sprecherin erläuterte. Zum Bereich des Präsidiums gehören die drei Landkreise im Osten Mecklenburg-Vorpommerns: die Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen.

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Polizei: Lassen Sie sich nicht einschüchtern!

Es sei jedoch nicht ausgeschlossen, dass mit solchen Drohschreiben und Erpressungsversuchen noch weitere Empfänger eingeschüchtert und zu möglichen Zahlungen aufgefordert werden könnten. Die Polizei ruft alle Menschen in der Region auf, sich umgehend an die Polizei zu wenden, wenn sie ein solches oder ein ähnliches Erpresserschreiben erhalten. Auf keinen Fall solle man sich davon einschüchtern lassen oder gar Zahlungen vornehmen.Im aktuellen Fall ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen Bedrohung und versuchter Erpressung gegen Unbekannt.

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