POLIZEIEINSATZ

Urlauber aus Hamburg schießt bei Dargun um sich

Ein 34-Jähriger hat in einem Ortsteil von Dargun mit einem Luftgewehr um sich geschossen. Die Polizei rückte mit einem größeren Aufgebot an.
dpa
Bei Dargun hat ein Mann mit einem Luftgewehr geschossen – verbotenerweise auch außerhalb seines Grundstücks (
Bei Dargun hat ein Mann mit einem Luftgewehr geschossen – verbotenerweise auch außerhalb seines Grundstücks (Symbolbild). Ingo Wagner
Brudersdorf.

Mit Schüssen aus einem Luftgewehr hat ein Urlauber aus Hamburg einen größeren Polizeieinsatz in Brudersdorf (ein Ortsteil von Dargun in der Mecklenburgischen Seenplatte) ausgelöst. Wie ein Polizeisprecher am Dienstag erklärte, hatten Nachbarn am Vorabend beobachtet, wie der Mann mit einer „Langwaffe mit Zielfernrohr” in der Zeit von 17:45 Uhr bis 18:45 Uhr um sich schoss.

Sie meldeten der Polizei, dass der Mann auch Ziele außerhalb des Grundstückes, wie einen Tümpel, treffe. Als ein größeres Polizeiaufgebot mit Unterstützung des Landeskriminalamtes in der Nacht gegen 2.30 Uhr anrückte, gab der 34-jährige Hamburger ein Luftgewehr – im Volksmund „Knicker” genannt – und eine Schreckschusspistole heraus.

Er sei bei seinen Großeltern zu Besuch und habe dort geschossen. Die Nutzung von Luftgewehren, die Diabolos verschießen, ist nur auf dem eigenen Grundstück erlaubt, wie der Sprecher sagte. Gegen den 34-Jährigen werde wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt, das für ähnliche Fälle in der Regel Geldstrafen vorsieht.

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