STREIT UM MEGA-STALL

Verbot für Hähnchenmast in Wattmannshagen wankt

Der Investor hat gegen das Urteil zu dem Riesen-Broiler-Stall zwischen Teterow und Güstrow Revision eingelegt. Nun könnte der Prozess neu aufgerollt werden.
Torsten Bengelsdorf Torsten Bengelsdorf
200.000 Hähnchen sollen in einer Mastanlage bei Wattmannshagen gehalten werden, doch der BUND verhinderte den Bau auf dem Klageweg. (Symbolfoto)
200.000 Hähnchen sollen in einer Mastanlage bei Wattmannshagen gehalten werden, doch der BUND verhinderte den Bau auf dem Klageweg. (Symbolfoto) Jens Büttner
Wattmannshagen.

Der Streit um den Bau einer industriellen Broilermastanlage in Wattmannshagen geht in eine neue Runde. Nach Angaben des BUND-Landesverbandes vom Freitag hat der Investor Berufung gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Schwerin eingelegt, das im Dezember 2017 die bereits erteilte Baugenehmigung aufgehoben hatte.

Die Umweltorganisation BUND hatte gegen das Vorhaben geklagt. Das Gericht ging in seinem Urteil von unzumutbaren Geruchsbelastungen aus, außerdem könne eine Beeinträchtigung des Naturschutzgebietes „Nebeltal“ nicht ausgeschlossen werden, hieß es damals. Bürger würden nun Spenden sammeln, um die Fortsetzung des Prozesses zu finanzieren, so der BUND.

Um den Bau der Anlage wird seit 2011 gestritten. In dem Dorf zwischen Teterow und Güstrow sollten pro Jahr 1,5 Millionen Broiler gemästet werden.

Sei Aschenbrödel! - Dein personalisierbares Märchenbuch zum Film!

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Wattmannshagen

zur Homepage