Technisches Denkmal

Verein soll Wassermühle Remplin retten

Ein Mann vom Mittelhof in Gessin würde gern die Wassermühle in Remplin erhalten. Denn die außergewöhnliche Mühle verfällt immer weiter.
Die Wassermühle ist ein Denkmal. Auch das Landarbeiterhaus daneben soll gerettet werden. Foto: Eckhard Kruse
Die Wassermühle ist ein Denkmal. Auch das Landarbeiterhaus daneben soll gerettet werden. Foto: Eckhard Kruse Eckhard Kruse
Remplin

Der ehemalige Bürgermeister von Remplin würde gern mit anderen die historische Wassermühle des Ortes vor dem Verfall retten. Dafür ruft Bernd Kleist, der heute in Gessin lebt und arbeitet, zu einer Vereinsgründung auf. Er sucht Menschen, die sich daran beteiligen wollen, die Wassermühle und auch das nebenstehende Landarbeiterhaus direkt an der B 104 für die Nachwelt zu erhalten. Der Verein soll sich bereits am Montag (10. Mai) gründen. Interessenten können sich unter der E-Mail-Adresse [email protected] melden.

Für Bernd Kleist ist das Ensemble aus Mühle, Müllerhaus und Landarbeiterkate nicht nur ein unwiederbringliches, das Ortsbild prägendes und technisches Zeugnis der Dorfgeschichte. Die Bauart der Mühle sei im Land MV einzigartig. Denn das Mühlwasser werde aus einem künstlich erhöhten Teich über einen Trog auf Fensterhöhe in die Mühle geleitet. Von dort falle es in den Keller des Gebäudes und habe früher das Mühlenrad angetrieben. Ideen für die Nutzung gebe es viele. Zuerst müsse der Verein das Haus aber erwerben.

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