GROßBRAND IN VIECHELN

Verheerendes Feuer durch technischen Defekt ausgelöst

Die Ursache des Feuers, das in Viecheln fast hundert Feuerwehrleute über Stunden in Atem hielt, ist geklärt. Doch Details bleiben bislang im Dunkeln.
Eberhard Rogmann Eberhard Rogmann
Völlig ausgebrannt sind eine Garage sowie das angrenzende Nebengelass. Das Wohnhaus blieb verschont.
Völlig ausgebrannt sind eine Garage sowie das angrenzende Nebengelass. Das Wohnhaus blieb verschont. Eberhard Rogmann
Viecheln.

Der Brand im Nebengelass eines Wohnhauses in Viecheln ist auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Zu dieser Schlussfolgerung kommt ein Brandsachverständiger der Polizei. Er hatte am Montag die beiden zerstörten Gebäude untersucht und seine Erkenntnisse in einem Gutachten dargelegt. Zu näheren Details, welcher Art der Auslöser für das verheerende Feuer war, äußerte sich der Pressesprecher der Polizeiinspektion Güstrow auf Nachfrage nicht.

Das Feuer war Samstagnacht kurz nach 1 Uhr von einem Hausbewohner entdeckt worden. Die Insassen konnten das Gebäude unversehrt verlassen und die Feuerwehr alarmieren. Die Brandbekämpfung gestaltete sich äußerst schwierig. Zum einen befand sich direkt neben dem in Flammen stehenden Schuppen ein vollbetankter Heizöltank. Zum anderen betrug der Abstand zum Wohnhaus nur wenige Meter.

Unter Aufbietung aller Kräfte gelang es den Kameraden, eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Im Einsatz waren fast hundert Mann, darunter aus Bad Sülze, Jördenstorf und Groß Wüstenfelde. Allein das Löschfahrzeug aus Gnoien pumpte 24 000 Liter Wasser aus dem Dorfteich. Die Garage und der Schuppen wurden völlig zerstört. Der Schaden wird von der Polizei mit über 20 000 Euro beziffert.

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