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Vermisster tot im Wald gefunden

Die Suche der Polizei nach einem Vermissten aus der Nähe von Teterow fand am Dienstag ein tragisches Ende.
Die Suche der Polizei nach einem Vermissten aus der Nähe von Teterow fand am Dienstag ein tragisches Ende.
Stephan Jansen

Eine Woche suchte die Polizei nach einem 42-Jährigen aus der Nähe von Teterow. Ein Förster gab schließlich den entscheidenden Hinweis.

Mit einer Hundertschaft rückte die Bereitschaftspolizei am Dienstag in einem Waldstück bei Malchow an. Es hatten sich Anzeichen verdichtet, hier die Spur eines seit dem 15. Juli vermissten Mannes aus einem Dorf bei Teterow aufzunehmen. Eine Woche lang hatte die Polizei nach ihm gesucht, ohne einen Anhaltspunkt auf den Verbleib des Verschwundenen zu finden. Einen öffentlichen Fahndungsaufruf gab es allerdings laut Gert Frahm, Sprecher der Polizeiinspektion Güstrow, nicht.

Der entscheidende Hinweis kam schließlich von einem Förster. Ihm war im Wald ein Pkw aufgefallen, der offenkundig mehrere Tage nicht bewegt worden war. Er verständigte die Polizei, die das Fahrzeug dem Vermissten zuordnen konnte. Eine Suche mit Hunden wurde aufgenommen, musste aber erfolglos eingestellt werden. Daraufhin entschloss man sich zum Einsatz der Bereitschaftspolizei. Diese entdeckte letztlich den leblosen Mann.

„Nach derzeitigen Erkenntnissen ist er freiwillig aus dem Leben geschieden. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung liegen uns nicht vor“, konstatiert der Polizeisprecher. Aus diesem Grunde gebe die Polizei keine weitergehenden Informationen zu den Todesumständen an die Öffentlichkeit. Zur Bergung des Toten forderte die Polizei Unterstützung bei der Freiwilligen Feuerwehr Malchow an.