BUNDESWEHR

Vor genau 23 Jahren stürzte über MV schon mal ein Kampfjet ab

Fast auf den Tag genau vor 23 Jahren stürzte bei Dargun schon einmal ein Jet des Geschwaders Steinhoff aus Laage ab. Der Pilot entkam der MiG-29 aber lebend.
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Die MiG aus Laage stürzte damals brennend in ein Feld bei Brudersdorf.
Die MiG aus Laage stürzte damals brennend in ein Feld bei Brudersdorf. Stefan Hoeft (NK-Archiv)
Am Tag nach dem Unglück wurde die Maschine geborgen.
Am Tag nach dem Unglück wurde die Maschine geborgen. Stefan Hoeft (NK-Archiv)
Bundeswehr-Spezialisten untersuchen Wrackteile der abgestürzten MiG 29.
Bundeswehr-Spezialisten untersuchen Wrackteile der abgestürzten MiG 29. Stefan Hoeft (NK-Archiv)
Das Wrack wird verladen.
Das Wrack wird verladen. Stefan Hoeft (NK-Archiv)
Brudersdorf.

Nur zwei mal hat das Taktische Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“ bislang Flugunfälle zu verzeichnen gehabt – vor dem verhängnisvollen Zusammenstoß über dem Fleesensee am 24. Juni 2019 gab es nur einen Zwischenfall, im Jahr 1996.

Das Erstaunliche daran: Der Vorfall ereignete sich fast exakt am gleichen Tag, nämlich am 25. Juni 1996. Damals flog das Geschwader noch mit MiG-29-Flugzeugen aus sowjetischer Produktion, die aus NVA-Beständen zur Bundeswehr gelangt waren. 

Kampfjet stürzte brennend ins Feld

Ein solches Flugzeug stürzte am 25. Juni in ein Feld bei Brudersdorf (nahe Dargun), nahe dem Flüsschen Trebel. Verletzt wurde damals allerdings niemand: Der Pilot entkam per Schleudersitz. Der Nordkurier berichtete auch damals von einem großen Einsatz von Rettungshubschraubern und Feuerwehren. Wie die Fotos von damals zeigen, war die Maschine allerdings nicht ganz so stark beschädigt wie jetzt die kollidierten Eurofighter.

Mit den Löscharbeiten hielt sich die Feuerwehr damals zurück, weil von Zeit zu Zeit Übungsmunition an dem Wrack explodierte. Wie damals ebenfalls im Nordkurier zu lesen war, brauchte die so genannte „Crashbereitschaft” des Laager Fliegerhorsts anderthalb Stunden, bis sie an der Unfallstelle eintraf. Zur Ursache des Absturzes war lediglich lapidar von „technischen Problemen” die Rede, die einen Strömungsabriss zur Folge gehabt hätten.

Hinweis: Im Artikel wurden nachträglich Angaben zum Flugzeugtyp und zum Unfallhergang ergänzt.

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Kommentare (5)

An den Verfasser dieses Artikels.(evtl Herr Hoeft).
Diese besagte Maschine Sowjetischer Bauart , war eine MIG 29, unter Fachleuten bis heute noch eins der weltbesten Kampfflugzeuge .
Wenn schon Recherchen betrieben werden, dann bitte ordentlich vor allem vollständig und richtig.

Hinweis der Redaktion: Wir haben in den Artikel noch einen Satz zum Unfallhergang ergänzt und in diesem Zusammenhang auch einmal hinzugefügt, dass es sich um eine MiG-29 gehandelt hat. Wir sind allerdings nicht der Meinung, dass diese Information zwingend im Artikel hätte enthalten sein müssen.

Es handelte sich um eine von Maps auf den Nato-Standard umgerüstete MIG-29UB, deren mangelhafte BVR-Avionik schon der amerikanischen F15, besonders auf Fox 2, deutlich unterlegen war, weshalb MIG-Piloten gegnerische Maschinen in den Nahkampf locken mussten, um die Wendigkeit der Vympel im Dogfight überhaupt ausspielen zu können. Wenn sie rummeckern, dann machen sie es besser vor oder mein Ratschlag, lassen es bleiben, denn es ist für den Artikel unrelevant, ob es an dem Tag Sauerkraut oder Rotkohl gab.

Wenn es so ist, oder sein sollte, wie sie schreiben, warum kann das ein gelernter Journalist nicht so ausführlich schreiben?
Das hat mit meckern nichts zu tun! Als Leser hat jeder den Anspruch auf ordentlich recherchierte Beiträge von Profis. Ansonsten kann diese online Seite auch gelöscht werden.
Wenn sie hier anderen vorschlagen, nicht mehr hier zu kommentieren, warum fangen sie nicht sofort damit an?

Zu DDR ZEIT stand nur eine Zeile, überhaupt in der Zeitung, und dann war Ruhe, heute steht jeden Tag was in der Zeitung