Plattdeutsch

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Vorpommer nimmt 20. Fritz-Reuter-Literaturpreis entgegen

Bürgermeister Bernd Mahnke, Ines Resmer von der Sparkasse und Museumsleiter Marco Zabel zeichneten Helmut Hillmann (links) gemeinsam aus.
Bürgermeister Bernd Mahnke, Ines Resmer von der Sparkasse und Museumsleiter Marco Zabel zeichneten Helmut Hillmann (links) gemeinsam aus.
Eckhard Kruse

Der Fritz-Reuter-Literaturpreis ging an einen Plattdeutsch-Autor aus Ueckermünde mit Jördenstorfer Wurzeln. Sein Name: Helmut Hillmann.

Helmut Hillmann aus Ueckermünde ist am Mittwochabend mit dem 20. Fritz-Reuter-Literaturpreis in Stavenhagen ausgezeichnet worden. Im Schlossaal überreichten Bürgermeister Bernd Mahnke, Ines Resmer von der Sparkasse und Marco Zabel, Leiter des Fritz-Reuter-Literaturmuseums, gemeinsam den Preis.

Der 79-jährige Plattdeutsch-Autor war mit seinem Buch „Na denn man tau” für den Preis vorgeschlagen worden. Er wurde in diesem Jahr aus 30 Bewerbungen ausgewählt und erhält damit auch das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro.

Plattdeutsch ist seine Muttersprache

„Danke, danke, danke”, sagte Helmut Hillmann nach der Preisverleihung. Er selbst las einige Verse mit seiner beliebten Figur Lehrer Schwafelmann, die er in Hochachtung von Tarnows Köster Klickermann erdacht hatte.

Helmut Hillmann stammt aus Jördenstorf bei Teterow. Das Plattdeutsche erlernte er zu Hause als Muttersprache. Er schrieb schon immer gerne Verse. Mit der Schriftstellerei begann er erst viel später, als er mit dem Bund niederdeutscher Autoren Kontakt bekam.