KAMPF UM MEHR LOHN

Warnstreik legt halbes Pfanni-Werk lahm

Teile der Produktion im Stavenhagener Kartoffel-Veredelungswerk sind am Donnerstag abgeschaltet worden.
Eckhard Kruse Eckhard Kruse
Pfanni-Mitarbeiter machen sich auf den Weg vom Betriebsgelände auf die Straße vor das Werk, um zu streiken.
Pfanni-Mitarbeiter machen sich auf den Weg vom Betriebsgelände auf die Straße vor das Werk, um zu streiken. Eckhard Kruse
Rund 90 Pfanni-Werker legten die Arbeit nieder.
Rund 90 Pfanni-Werker legten die Arbeit nieder. Eckhard Kruse
Mit Trillerpfeifen verschafften sich die Mitarbeiter Gehör.
Mit Trillerpfeifen verschafften sich die Mitarbeiter Gehör. Eckhard Kruse
Stavenhagen.

Etwa 90 Pfanni-Werker sind am Donnerstag in Stavenhagen auf die Straße gegangen. Sie folgten dem Aufruf zum Warnstreik und legten von 13 bis 15 Uhr die Arbeit nieder. Die Beschäftigten forderten im Rahmen der Tarifverhandlungen eine Angleichung an das Westgehalt. Das wären etwa 350 Euro mehr im Monat.

Mit dem Warnstreik wurden Teile des Werkes lahmgelegt. Der Betriebsratsvorsitzende Thomas Mierck ging davon aus, dass 80 Prozent der Produktion still standen. Laut Produktionsleiter Winfried Ahlgrimm sei die Produktion aus Sicherheitsgründen teilweise herunter gefahren worden, weil man sich auf den Streik eingestellt hatte. Dem Unternehmen würden aber keine größeren Verluste entstehen. Im Werk respektiere man diesen Warnstreik. "Wir haben aber unsere Meinung dazu", sagte er.

Nun müssen die Streikenden und das Unternehmen abwarten, was die dritte Runde der Tarifverhandlungen bringen. Das Angebot von 2,4 Prozent Lohnerhöhung war allen zu wenig.

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