GRAND PRIX IN TETEROW

Warum bei der Speedway-WM Klappstühle verboten sind

Das einzige Grand Prix Speedway-Rennen in Deutschland startet am Wochenende in Teterow. Besucher müssen sich auf einige Neuerungen einstellen.
Eberhard Rogmann Eberhard Rogmann
In der Bergring-Arena laufen die Vorbereitungen auf das anstehende Grand-Prix-Rennen auf Hochtouren.
In der Bergring-Arena laufen die Vorbereitungen auf das anstehende Grand-Prix-Rennen auf Hochtouren. Eberhard Rogmann
Handgepflegt ist die neue Bahn, versichert Veranstaltungsleiter Adolf Schlaak.
Handgepflegt ist die neue Bahn, versichert Veranstaltungsleiter Adolf Schlaak. Eberhard Rogmann
Teterow.

Speedway ist anders als Bergring. Vom sportlichen Aspekt versteht sich das. Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man auf einer präparierten Piste 314 Meter im Oval fährt oder aber über 1877 Meter durch Rechts- und Linkskurven, steile Anstiege und jähe Abhänge.

Aber auch der Charakter der Veranstaltung ist kaum vergleichbar. Zum Bergringrennen ziehen viele Besucher in voller Ausrüstung auf das Gelände, entfalten dort ihre Sonnenschirme und machen es sich auf Klappstühlen bequem. Letzteres ist in der Speedway-Arena beim WM-Lauf nicht gestattet. Darauf weist Veranstaltungsleiter Adolf Schlaak ausdrücklich hin. „So steht es in den Sicherheitsrichtlinien der BSI.“

Sitzplätze auf Tribünen als Stuhl-Alternative

In den vergangenen Jahren, das räumt Schlaak freimütig ein, habe man das Regelwerk nicht so eng ausgelegt. „Mit Tom Olsen waren wir übereingekommen, die mitgebrachten Sitzgelegenheiten zuzulassen. Doch in diesem Jahr kam das Konzept noch einmal auf den Prüfstand und die Ansage war deutlich – keine Stühle auf den Stehplätzen“, macht der Teterower deutlich.

Doch was macht, wer schon eine Karte gekauft hat, im Vertrauen darauf, dass er den Klapphocker mitnehmen kann? Immerhin wird nicht jeder drei Stunden am Stück stehend ausharren wollen oder können. Kein Problem, signalisiert die Tourist-Information Teterow. Es gibt durchaus noch Sitzplätze auf den Tribünen. Man könne die Karte noch umtauschen. Bei der Tourist-Info allerdings nur noch heute, denn Donnerstag endet der Vorverkauf. Letzte Gelegenheit wäre an der Abendkasse solange noch Plätze verfügbar sind.

Für den Besuch der Trainingsläufe und der Qualifizierungsrennen am Freitagabend werden wie im Vorjahr keine Eintrittskarten verkauft. Der Eintritt ist mit dem Erwerb eines Rennprogramms abgegolten. Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr haben freien Eintritt. Allerdings nur in Begleitung eines Erwachsenen. Das gilt im Übrigen auch für den Besuch im Fahrerlager. „Wir wollen es Kindern nicht verwehren, in direkten Kontakt zu den Fahrern zu kommen. Das gehört zum Sport einfach dazu. Aber ganz allein können sie dort nicht herumlaufen – das ist auch eine Frage der Sicherheit. Darauf achten wir streng und bitten die Besucher um Verständnis“, appelliert Adolf Schlaak.

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Kommentare (1)

Leider durfte niemand ins Fahrerlager! Wir sind extra deswegen hingefahren und haben uns Programmhefte für je 10!!! Euro gekauft, damit wir unsere Lieblingsfahrer live sehen können, da wir am eigentlichen Renntag andere Verpflichtungen hatten. Hätte im Nordkurierartikel nicht gestanden, dass man ins Fahrerlager kann, wären wir nicht hingefahren. Als wir Herrn Schlaak persönlich darauf angesprochen haben, hat er abgestritten sowas gesagt zu haben.. Was stimmt nun? Wir sind jedenfalls verärgert und werden die Teterower Speedwaybahn nicht mehr besuchen. So hält man keine Fans.