NEUES ELEKTRO-TUK-TUK

Warum der Hausmeister an der Schule jetzt auch E-Bike fährt

Engagierte Eltern machen die Schule in Remplin aus. Davon hat jetzt sogar der Hausmeister etwas. Denn ein Vater hat in besonderer Weise geholfen.
Dass die Arbeit für Hausmeister Dieter Gutknecht (links) jetzt leichter wird, hat dieser Göran Eger zu verdanken. De
Dass die Arbeit für Hausmeister Dieter Gutknecht (links) jetzt leichter wird, hat dieser Göran Eger zu verdanken. Der schenkte der Benjaminschule in Remplin ein Elektrofahrzeug. Kirsten Gehrke
Das Lastenrad hat eine Reichweite von 60 bis 70 Kilometern.
Das Lastenrad hat eine Reichweite von 60 bis 70 Kilometern. Kirsten Gehrke
Lasten bis zu 300 Kilogramm können mit dem Tuk-Tuk transportiert werden.
Lasten bis zu 300 Kilogramm können mit dem Tuk-Tuk transportiert werden. Kirsten Gehrke
Remplin.

Wie lang die Wege auf einem Schulgelände sein können, das erlebt Dieter Gutknecht jeden Tag. Doch jetzt braucht der Hausmeister der Benjamin-Schule in Remplin Material, Kisten, Gartengeräte und andere Utensilien nicht mehr mühselig mit der Sackkarre transportieren. Denn ihm steht nun ein Elektro-Lastendreirad zur Verfügung, das mit 300 Kilogramm beladen werden kann.

Möglich machte das der Retzower Göran Eger, dessen drei Söhne in der evangelischen Einrichtung lernten oder noch lernen. Der 47-Jährige ist nicht nur ein zufriedener Vater, sondern führt auch das Unternehmen Elektrofrosch Berlin. „Wir haben überlegt, wie wir die Schule unterstützen können“, sagte er. So sei er auf die Idee mit dem Elektrodreirad gekommen. Die Schule arbeite ja ökologisch und umweltbewusst. Das Schulgelände sei sehr groß.

Gartenarbeit geht nun einfacher von der Hand

In Indien, China, in Asien überhaupt würden diese Tut-Tuk schon seit Jahrzehnten fahren, nun kämen sie langsam auch nach Deutschland. Der Unterhalt sei günstig, wenn der Akku leer ist, brauche das Fahrzeug nur an eine normale 220-Volt-Steckdose angeschlossen werden, eine Ladestation sei nicht nötig. Das Dreirad habe eine Reichweite von 60 bis 70 Kilometern, so Eger. Etwa vier bis sechs Stunden dauere das Aufladen, wenn der Akku ganz leer sei.

Für Dieter Gutknecht geht nun vieles leichter und vor allem schneller. Wenn für Feste oder Veranstaltungen Bänke und Tische aus dem Lager geholt werden müssen oder die Musikanlage für die Gottesdienste in die Kirche gebracht werden muss, kann er das bequem aufladen und hin- und herfahren. Auch die Gartenarbeit werde nun einfacher von der Hand gehen.

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