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Was kleben die Jungs da an die Teterower Kirche?

Schüler der Regionalschule machten sich am Dienstagvormittag an der Teterower Stadtkirche zu schaffen.
Schüler der Regionalschule machten sich am Dienstagvormittag an der Teterower Stadtkirche zu schaffen.
Eberhard Rogmann

Viele Teterower fragten sich am Dienstagvormittag, was Jugendliche mit ihrer Kirche anstellten. Die Antwort liegt in einem besonderen Projekt.

Für Gesprächsstoff auf dem Teterower Wochenmarkt sorgten Dienstagfrüh seltsam anmutende Zielmarken, die rund um die St. Peter und Pauls Kirche auf deren Außenmauern geklebt waren. Dass hier etwas Außergewöhnliches im Schwange ist, wurde an mehreren Gruppen von Teenagern auf dem Areal ersichtlich. Mit Zollstöcken haben sie Türen und Fenster vermessen. Ziel dieser Aktion ist es, ein maßstabsgetreues Modell der Stadtkirche zu bauen. Dazu wird das Gebäude exakt vermessen.

Hilfe leistet den Schülern der Regionalschule Felix Kolbe vom Fraunhofer-Institut Rostock mit einem Laserscanner. Dessen Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven erlauben es, ein dreidimensionales Modell zu errechnen. Die aufgeklebten Zielmarkierungen dienen dabei als Eichpunkte. Die Schüler arbeiten im Rahmen eines Projektes anlässlich des 500. Jahrestags der Reformation. Am Freitag werden die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse präsentieren.