DIEBSTAHL

Rote Rosen von einem Grab in Malchin gestohlen

Wie gemein: Ein Malchiner pflegt das Grab seiner verstorbenen Frau, ein anderer stiehlt die dort abgelegten Rosen. Aber wer macht denn sowas?
Eckhard Kruse Eckhard Kruse
Rote Rosen verschwanden vom Malchiner Friedhof. Jetzt wird der Übeltäter gesucht.
Rote Rosen verschwanden vom Malchiner Friedhof. Jetzt wird der Übeltäter gesucht.
Stavenhagen.

Ein Einwohner aus Malchin hat eine ganz außergewöhnliche Bitte an alle Frauen in der Stadt. Wenn sie am Freitagabend oder auch am darauf folgenden Wochenende einen Strauß mit fünf roten Rosen bekommen haben, dann sollten sie den verschenkenden Mann doch einmal fragen, woher die fünf Blumen stammen. Wenn der Mann verlegen wird oder gar einen roten Kopf bekommt, dann könnte es ein Treffer ins Schwarze sein.

Denn es wäre durchaus möglich, dass diese Rosen vom Malchiner Friedhof gestohlen worden sind. Der Malchiner berichtete, wie er das Grab seiner Frau noch am Freitag gepflegt hatte. Zum Gedenken an seine verstorbene Gattin stellte er die fünf Rosen in die Vase. Er verließ die Grabstätte gegen 17.15  Uhr.

Fremde Fußabdrücke am Grab zu erkennen

Danach oder auch am Sonnabendvormittag muss es geschehen sein. Ein Unbekannter nahm die Blumen vom Grab. Der Malchiner erkannte sogar noch die Fußabdrücke, als er mit Bekannten am Sonnabendnachmittag den Friedhof noch einmal aufsuchte. Ihm blieb nichts weiter als ein Kopfschütteln und die Frage, wann denn diese Diebstähle von Blumen auf dem Malchiner Friedhof aufhören.

Vielleicht könnten ja die Damen mithelfen, wenn sie ihrem Freund, Lebenspartner oder Ehegatten mit der Rosen-Frage auf die Schliche gekommen sind. Blumen zu verschenken, ist zwar eine schöne Geste. Noch schöner wäre es aber, wenn sie aus der eigenen Tasche bezahlt und nicht von Friedhofsgräbern geklaut werden.

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