WM-Finale in Russland

Weltmeister Frankreich hebt Malchin auf Platz 1

Bis ins Endspiel war in dieser Tipp-Runde des Nordkuriers alles offen. Der FSV Malchin und SV Jördenstorf lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Ein volles Haus bescherte das WM-Finale dem Malchiner Cafe‘ „Malibu“ am Markt. Die meisten Besucher fieberten dort zwar für die Kroaten, dennoch war die Stimmung super. 
Ein volles Haus bescherte das WM-Finale dem Malchiner Cafe‘ „Malibu“ am Markt. Die meisten Besucher fieberten dort zwar für die Kroaten, dennoch war die Stimmung super. Thomas Koch
Malchin

Mit den Franzosen konnten am Sonntagabend auch die Malchiner Fußballer jubeln. Der FSV hat das Tippspiel des Nordkurier zur Fußball-Weltmeisterschaft mit dem Finale doch noch klar für sich entscheiden können und brachte es auf insgesamt 53 Punkte. Ganz sicher sein konnten die Malchiner wirklich erst im Finale, denn der SV Jördenstorf war ihnen zuvor immer dicht auf den Fersen.

Den Erfolg haben Malchins Fußballer dem Vorstandsmitglied und Spieler Marcus Köllmann zu verdanken, der ganz allein die Ergebnis-Vorhersagen übernommen hatte. „Wenn es schief gegangen wäre, wäre wohl mindestens ein Kasten Bier beim nächsten Training fällig gewesen, eher wohl sogar zwei“, meinte Köllmann am Sonntagabend. Die Siegprämie von 500 Euro, die der Nordkurier ausgeschrieben hatte, wird wohl den Jugendteams des FSV zugute kommen, kündigte er an.

Norman Pehl vom SV Jördensdorf nimmt die Niederlage der Kroaten, auf die er gesetzt hatte, sportlich. „Klar, die Franzosen waren favorisiert, doch meine Sympathie galt den Herausforderern. Es war ein bisschen mutig getippt. Da muss man auch verlieren können.“ Verloren habe er allerdings gar nicht. „Die Malchiner haben sich die 500 Euro geholt, sie waren eine Tick besser. Aber unser Verein hat mit der Tipp-Runde eine große Öffentlichkeit erreicht. Das ist ein nicht zu unterschätzender Gewinn“, findet Norman Pehl. Immerhin war er dem FSV dicht auf den Fersen geblieben. Kurz vor ultimo trennte beide nur ein Punkt. Für den Jördenstorfer eine klare Sache: „Ich habe nicht auf die großen Namen gesetzt – Argentinien, Spanien Brasilien. Das zahlte sich aus.“

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