MEHRERE BEWERBER FÜRS PEENEBAD

Wer wird Malchins neuer Bademeister?

Das Peenebad soll zum 1.  April einen neuen Leiter bekommen. Der wird sich dann mit einem Problem beschäftigen müssen, für das sein Vorgänger schon viele Jahre gestritten hat.
Wie kann nur diese Badewanne angeheizt werden? Diese Frage beschäftigt ab kommender Woche wieder die Malchiner Stadtpolit
Wie kann nur diese Badewanne angeheizt werden? Diese Frage beschäftigt ab kommender Woche wieder die Malchiner Stadtpolitik. Torsten Bengelsdorf
Malchin ·

Im Malchiner Rathaus hat die Suche nach einem neuen Bademeister begonnen. Auf eine Stellenausschreibung hin haben sich mehrere Bewerber gemeldet, hieß es aus der Stadtverwaltung. Mit ihnen werden jetzt Gespräche geführt, um den geeignetsten Bewerber zu finden, der dann zur neuen Badesaison Nachfolger von Holger Andrys werden soll. Der steht zwar noch bis März in Diensten der Stadt Malchin, will sich dann aber beruflich neu orientieren. Der neue Peenebad-Chef soll seinen Job dann spätestens zum 1.  April antreten und damit dann auch die neue Badesaison, die Mitte Mai startet, mit vorbereiten.

Er dürfte dann auch gleich wieder mit einem Problem konfrontiert werden, das auch seinen Vorgänger über viele Jahre beschäftigt hat, bis heute aber nicht gelöst werden konnte: die Badewasser-Erwärmung. Eine Überdachung des Peenebades taucht auch in diesem Jahr wieder in der Vorhabenliste der Stadt auf. Dabei ist es schon längst nicht mehr sicher, ob die Dachvariante überhaupt noch realistisch ist. Das ursprünglich vorgesehene Schiebedach passt jedenfalls nicht auf das Schwimmerbecken, wie Bürgermeister Axel Müller (CDU) zum Ende des vergangenen Jahres einräumen musste: Die Badewanne ist einfach drei Meter zu breit.

Land würde fast 800.000 Euro geben

Möglich ist aber noch eine Variante, bei der nichts geschoben, sondern sich die Seitenwände ähnlich wie bei einer Brotbox hochziehen lassen. Die Stadt Malchin hat für die Dachvariante bereits Fördermittel in Höhe von 792.000 Euro zugesagt bekommen. Mit einem eigenen Anteil aus dem Stadthaushalt dürfte das Dach höchstens 880.000 Euro kosten. Mehr sei nicht drin, hatte Bürgermeister Axel Müller eine Grenze gezogen.

Es sei aber auch denkbar, dass vielleicht doch noch wieder eine ganz andere Variante für wärmeres Badewasser in Erwägung gezogen werde. Dass da etwas gemacht werden muss, das legt immer noch ein Stadtvertreter-Beschluss fest, der weiterhin gilt. Was da auf den neuen Bademeister und damit auch auf alle Gäste des Malchiner Peenebades in nächster Zeit zukommt, damit will sich am kommenden Dienstag auch der Schul-, Sozial- und Kulturausschuss in seiner ersten Sitzung in diesem Jahr befassen.

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