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Eiertrudeln in Wollenthin

Bei schönstem Frühlingswetter, ein Ostereiertrudeln besonderer Art.
Bei schönstem Frühlingswetter, ein Ostereiertrudeln besonderer Art.
Marko Tank

Im kleinen und dem demographischen Wandel entgegenwirkenden Gemeindeteil von Prenzlau in Wollenthin gab es am Ostersonntag, bei schönstem Frühlingswetter, ein Ostereiertrudeln besonderer Art.

In jedem Jahr wird dieser "Wettkampf" von einigen Familien im Ort durchgeführt. Der Ansporn zu gewinnen entbrennt immer wieder mit den tollsten Ideen die gekochten Hühnereier so zu präparieren, dass diese jeden Wurf unbeschädigt überstehen. Voraussetzung für jedes in das Turnier mit eingebrachte Hühnerei ist, dass es nach dem Wurf, wenn es defekt ist oder zu kurz geworfen wurde, gegessen werden kann. Das Ausfüllen mit Gips, Zement oder anderen stabilisierenden Materialien, fällt also genauso aus, wie die Verwendung von Kunststoffeiern.
Der Einfall Straußeneier im nächsten Jahr zu verwenden, wurde von dem einen oder anderen angeregt. Die dann wahrscheinlich notwendige Straßensperrung zwischen Wollenthin und Prenzlau wird dabei sicherlich die Herausforderung sein, denn diese fast unzerstörbaren Eiergiganten bräuchten einen sehr weiten Rollweg, um die Kraft der Schale zu überwinden. Dieser Weg wäre mit den fast 500 Metern bergab, in Richtung unserer Kreisstadt, eventuell gegeben.
Mit diesen scherzhaften Überlegungen bei guten Gesprächen und dem freundschaftlichen Miteinander freuen sich die Wollenthiner auch auf den Zuzug mit einem Neubau im Ort, so Marko Tank Ansprechperson der Stadt Prenzlau für den Gemeindeteil, ehemalig ehrenamtlicher Bürgermeister.