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Starker Laufnachwuchs

Milo Hönicke, Team Hof Bio-Bear, und Anna Fürstenau, Alemania Templin (beide Schüler D), lieferten mit ihrem Endspurt beim Schwedter Herbstlauf eines der Beispiele, mit welchem Ehrgeiz der Laufnachwuchs die Cup-Wettbewerbe bestreitet.
Milo Hönicke, Team Hof Bio-Bear, und Anna Fürstenau, Alemania Templin (beide Schüler D), lieferten mit ihrem Endspurt beim Schwedter Herbstlauf eines der Beispiele, mit welchem Ehrgeiz der Laufnachwuchs die Cup-Wettbewerbe bestreitet.
Carola Voigt

Für das 23. Jahr im Laufcup der Sparkasse Uckermark konnte der Vorstand des Leichtathletikkreises Uckermark ein positives Fazit ziehen.

Sowohl auf der Ehrungsveranstaltung am 8. November in Schwedt, als auch auf der Terminkonferenz des Fachverbandes wurde hervorgehoben, dass die zum Teil beachtlichen Starterfelder im Nachwuchs zu Hoffnungen berechtigen, auch in Zukunft mit regen Teilnahmen rechnen zu können. Und das nicht nur im kommenden Jahr. Denn gerade die Jüngsten in der Jahresrangliste machten auf sich aufmerksam. „Dass wir 2014 im D-Schülerbereich 30 Aktive in die Wertung bekamen, also 30-mal mindestens drei Teilnahme je Athlet, stimmt zuversichtlich“, betonte Heike Sternkiker, Laufgruppe Schwedter Hasen im TSV Blau-Weiß 65 Schwedt. Schon der Jahresauftakt in Jamikow mit 34 D- und C-Schülern bei 121 Teilnehmern insgesamt habe den hohen Stellenwert der Nachwuchswettbewerbe unterstrichen. „Und das zog sich durchs ganze Jahr.

Den Problemen, die sich damit ergaben, stellt sich der Fachverband. Der Auslöser: Für die Jahreswertung galt die D-Schüler-Klasse (9 Jahre und jünger) als unterste Wertungsgruppe. „Das löste aber zunehmend Diskussionen aus, weil Fünf- oder Sechsjährige gegen die Neunjährigen kaum Chancen haben, in der Endwertung Spitzenränge zu erreichen“, so Heike Sternkiker. Daher beschloss das Gremium der Vertreter der den Cup ausrichtenden Vereine, ab dem kommenden Jahr eine Wertung im Bereich Schüler E (7 Jahre und jünger) einzuführen. Für die erzieherische und auch die sportmethodische Arbeit mit den Jüngsten verspreche man sich damit eine bessere Basis der individuellen Trainings- und Wettkampfgestaltung.