Im Bärenwald leben 14 Braunbären, von denen einige in Höhlen ihren Winterschlaf halten und die Unwetter ohne Pr
Im Bärenwald leben 14 Braunbären, von denen einige in Höhlen ihren Winterschlaf halten und die Unwetter ohne Probleme überstanden haben. Jens Büttner
Sturmschäden beseitigt

Ivenacker Eichen und Bärenwald Stuer offen

Der Bärenwald in Stuer und der Tiergarten Ivenacker Eichen haben ihre Türen wieder für Besucher geöffnet.
dpa
Ivenack

Eine Woche nach Orkantief „Zeynep”, der zahlreiche Baumschäden verursacht hat, sind zwei Besuchermagneten an der Mecklenburgischen Seenplatte wieder geöffnet – der Bärenwald in Stuer und der Tiergarten Ivenacker Eichen. Wie eine Sprecherin in Stuer am Sonntag sagte, kamen seit Samstag bereits rund 200 Besucher. Das sei für die Nebensaison ein guter Wert.

Bären haben Sturm verschlafen

Im Bärenwald leben 14 Braunbären, die aus nicht artgerechten Haltungen stammen, auf 18 Hektar in weitläufigen Waldgehegen. Dort hat der Orkan etwa 20 Bäume umgeworfen und Zäune beschädigt, die weggeräumt und repariert wurden. Die Bären, von denen einige in Höhlen ihren Winterschlaf halten, haben die Unwetter ohne Probleme überstanden. Im Tiergarten Ivenacker Eichen hat es auch eine Reihe von Sturmschäden gegeben – daher musste er eine Woche geschlossen bleiben.

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„Zum Glück sind bei den uralten Eichen keine Schäden zu sehen”, sagte Forstamtsleiter Ralf Hecker. Die Ivenacker Eichen gelten mit einem Alter zwischen 800 bis 1050 Jahren als älteste Stieleichen in Europa und sind Deutschlands erstes „Nationales Naturmonument”. Im Tiergarten Ivenack leben Wildpferde, Mufflons und Damwild. In beiden Einrichtungen kamen zuletzt jeweils mehr als 100 000 Besucher im Jahr.

 

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