Bei Granzin sind in überfluteten Gräben Fische verendet. Sauerstoffmangel war offenbar dafür die Ursache.
Bei Granzin sind in überfluteten Gräben Fische verendet. Sauerstoffmangel war offenbar dafür die Ursache. privat
Tiere

Massenweise tote Fische im Müritz-Nationalpark

Einige der Kadaver weisen bereits Fraßspuren auf. Im Nationalpark-Amt hat man jetzt gesagt, welche Ursache für das Sterben verantwortlich ist.
Granzin

Im Müritz-Nationalpark unweit des alten Umspannwerkes Granzin in Richtung Babke (Ortsteil von Mirow, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) sind in offenbar überfluteten Gräben zahlreiche Fische verendet. Nordkurier-Leser machten die Redaktion auf diesen Umstand aufmerksam. Die toten Fische sollen sich demnach schon länger dort befinden, sie würden teils bereits Fraßspuren aufweisen, hieß es aus Granzin.

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Zu Weihnachten verendet

Im Müritz-Nationalpark ist der Umstand indessen bekannt, wie Nationalparkleiter Ulrich Messner dem Nordkurier sagte. Die Fische seien offenkundig bei dem Wintereinbruch und den damit im Zusammenhang stehenden starken Minusgraden zu Weihnachten verendet. Sauerstoffmangel in den zugefrorenen Gräben sei die Ursache gewesen.

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Veterinäramt: Kein Problem

Die Fische werden auch nicht entsorgt, machte der Nationalparkleiter deutlich. Die Kadaver würden dem weiteren Lauf der Natur überlassen und Bestandteil des natürlichen Kreislaufs werden. Auch der Leiter des kreislichen Veterinäramtes, Dr. Guntram Wagner, sieht kein Problem, wenn die Fische nicht aus den Gräben entnommen werden. Eine Gefährdung liege nicht vor, sagte Wagner dem Nordkurier.

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