Der Urlaubsort Plau am See mit der bekannten Hubbrücke verlässt den Tourismusverband der Seenplatte.
Der Urlaubsort Plau am See mit der bekannten Hubbrücke verlässt den Tourismusverband der Seenplatte. ZB /Jens Büttner
Austritt

Tourismusverband der Seenplatte verliert weitere Mitglieder

In weiteren Kommunen wurde jetzt wegen der neuen Beitragsregelung über die Mitgliedschaft im Tourismusverband beraten.
Plau

Das nächste Mitglied geht von Bord. Mit Plau am See wird eine weitere Urlauber-Hochburg den Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte verlassen. Der Austritt wurde am Dienstagabend bei der Stadtvertretersitzung in dem Luftkurort beschlossen.

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Kritik an neuer Beitragsordnung

Trotz vorheriger Gespräche gebe es weiterhin Kritik an der Arbeit des Verbands, die sich letztlich an einer neuen Beitragsordnung entzündet hatte, durch die Gemeinden mit vielen Übernachtungen erheblich höhere Beiträge leisten müssen. „Wir wollen mit dem Verband im Dialog bleiben und werden die Entwicklungen verfolgen“, sagt Michael Wufka, Chef der Tourist-Info in Plau am See. Sollte sich durch eine Mitgliedschaft wieder ein Mehrwert ergeben, sei die Lage neu zu bewerten. Aktuell stehe aber die fristgemäße Kündigung zum 30. Juni fest.

Mehr Inhalte, bessere Kommunikation hgewünscht

Vorerst bei der Stange bleibt hingegen die Feldberger Seenlandschaft. Auch hier stand die Frage nach der weiteren Mitgliedschaft bei der Gemeindevertretung am Dienstabend im Raum. „Die Feldberger Seenlandschaft bleibt Mitglied im Tourismusverband“, erklärt Feldbergs Bürgermeisterin Constance von Buchwaldt (SPD) auf Nachfrage. Zugleich betonte sie, dass eine stärkere finanzielle Einbindung der Mitglieder aus der Wirtschaft, sprich der Unternehmen, wünschenswert wäre. Zudem müsse es künftig wieder mehr um Inhalte bei der Verbandsarbeit gehen. Es gelte aus Sicht der Kommunen, die Erwartungshaltung an den Verband noch stärker zu kommunizieren. Auch Malchow will Mitglied bleiben, während Göhren-Lebbin ebenfalls den Austritt beschlossen hat.

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