Diese Kiste war mit Kabelbindern verschnürt.
Diese Kiste war mit Kabelbindern verschnürt. Margret Kuhlmann
In solchen Paketen hätten die Katzenkinder keine Chance gehabt.
In solchen Paketen hätten die Katzenkinder keine Chance gehabt. Kuhlmann
Ausgehungert und pitschnass

17 Katzenbabys in 10 Tagen bei Malchow ausgesetzt

Tierfreunde haben die Katzenbabys gefunden und ins Tierheim Malchow gebracht. Einige hätten ohne die Helfer keine Chance gehabt.
Malchow

Im Tierheim Malchow zeigt man sich derzeit entsetzt darüber, wie viele Menschen ihre nicht gewollten Katzenbabys aussetzen. „Innerhalb von zehn Tagen wurden uns von lieben, unterschiedlichen Tierfreunde 17 Katzenbabys gemeldet und gebracht“, berichtet Margret Kuhlmann, Vorstandsvorsitzende des Tierschutzvereins Waren, das auch das Tierheim in Malchow betreibt. Nach ihren Angaben wurden zwischen Alt Schwerin und Glashütte, zwischen der Autobahnabfahrt Malchow und Krakow am See eingepferchte Katzenkinder gemeldet und ins Tierheim Malchow gebracht.

Im Tierheim dürfen sich die Kleinen erholen

Einige Katzenbabys seien ausgehungert und pitschnass gewesen, „ohne Chance zu entkommen, dem Hungertod ausgesetzt“, so Margret Kuhlmann. Am schlimmsten sei der Fund bei Linstow hinter einem Dixi-Klo in einer grünen Wäschetonne gewesen, verrammelt mit einer Holzplatte und mit Kabelbindern festgezurrt. Alle Tiere versuchen nun, sich im Tierheim von der Quälerei zu erholen. „Ich werde niemals verstehen, dass es so eiskalte Menschen gibt, die so etwas übers Herz bringen. Ganz davon abgesehen, dass dieses Handeln eine Straftat ist“, erklärt die Vereinschefin.

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