AUSGEHUNGERT UND PITSCHNASS

17 Katzenbabys in 10 Tagen bei Malchow ausgesetzt

Tierfreunde haben die Katzenbabys gefunden und ins Tierheim Malchow gebracht. Einige hätten ohne die Helfer keine Chance gehabt.
Andreas Segeth Andreas Segeth
Diese Kiste war mit Kabelbindern verschnürt.
Diese Kiste war mit Kabelbindern verschnürt. Margret Kuhlmann
In solchen Paketen hätten die Katzenkinder keine Chance gehabt.
In solchen Paketen hätten die Katzenkinder keine Chance gehabt. Kuhlmann
Malchow.

Im Tierheim Malchow zeigt man sich derzeit entsetzt darüber, wie viele Menschen ihre nicht gewollten Katzenbabys aussetzen. „Innerhalb von zehn Tagen wurden uns von lieben, unterschiedlichen Tierfreunde 17 Katzenbabys gemeldet und gebracht“, berichtet Margret Kuhlmann, Vorstandsvorsitzende des Tierschutzvereins Waren, das auch das Tierheim in Malchow betreibt. Nach ihren Angaben wurden zwischen Alt Schwerin und Glashütte, zwischen der Autobahnabfahrt Malchow und Krakow am See eingepferchte Katzenkinder gemeldet und ins Tierheim Malchow gebracht.

Im Tierheim dürfen sich die Kleinen erholen

Einige Katzenbabys seien ausgehungert und pitschnass gewesen, „ohne Chance zu entkommen, dem Hungertod ausgesetzt“, so Margret Kuhlmann. Am schlimmsten sei der Fund bei Linstow hinter einem Dixi-Klo in einer grünen Wäschetonne gewesen, verrammelt mit einer Holzplatte und mit Kabelbindern festgezurrt. Alle Tiere versuchen nun, sich im Tierheim von der Quälerei zu erholen. „Ich werde niemals verstehen, dass es so eiskalte Menschen gibt, die so etwas übers Herz bringen. Ganz davon abgesehen, dass dieses Handeln eine Straftat ist“, erklärt die Vereinschefin.

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Kommentare (6)

Tötet sie! Keine Gnade mit den jungen Massenmördern. Bald schon werden sie Singvögel und Kleinsäuger jagen und verspeisen.

Das Problem ist von Menschen gemacht. Wenn nicht so viele vermehren würden dann hätten wir auch kein katzenproblem. Aber kastrieren kostet ja Geld , dann wirft man die kitten lieber weg. Der Mensch ist der letzte Dreck! Was durch Aussagen, wie die deine, bestätigt wird!

Ich bin eigentlich ganz froh, dass unser Kater die Kleinsäuger auf dem Hof jagd. Nur leider ist er viel zu verwöhnt um die Viecher auch zu fressen.
Was das Katzenproblem in freier Natur angeht, das erledigt zum größten Teil der Winter und der Straßenverkehr, daher seh ich eine gezielte Jagd nicht als notwendig an. Die Waschbären sind da ein größeres Problem.

"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln"
Mahatma Ghandi
Und genauso ist es...

Was man besonders beim muslimischen Opferfest sehen kann.

oder beim Millionenfachen Kükenshreddern und "Sportangeln" in Deutschland, Stierkampf in Spanien, Rodeo in USA, Hahnenkampf auf den Phillipinen, Opferfest in Saudi-Arabien, Grosswildjagd in Namibia, Baby Robben Tot knüppeln in Kanada, Kosher verbluten lassen in Israel, Hai Flossen Abschneiden im chinesischen Meer,...
Tierquälerei ist leider grenzenlos und die Liste ist lang. Aber vielleicht sollte man erst mal bei sich vor der Haustür beginnen die Dinge ins Reine zu bringen, bevor man die krummen Wixgriffel auf Andere richtet...