BADEUNFALL

21-Jähriger trieb im Warener Volksbad leblos im Wasser

Ein junger Mann ging im Warener Volksbad plötzlich unter. 30 Minuten musste er reanimiert werden, bevor er in die Klinik kam.
Andreas Segeth Andreas Segeth
Das Volksbad in Waren.
Das Volksbad in Waren. Carina Göls/Archiv
Waren.

Ein 21-jähriger Mann erlitt am Mittwochabend im Warener Volksbad einen Badeunfall und musste wiederbelebt werden. Gegen 18.45 Uhr machten jugendliche Badegäste einen Trupp Rettungsschwimmer von der DRK-Wasserwacht, der gerade in der Nähe mit einem Ausbildungstraining beschäftigt war, darauf aufmerksam, dass der junge Mann leblos im Wasser trieb.

Einer der Lebensretter berichtete später gegenüber dem Nordkurier, dass der 23-Jährige in etwa zwei Meter Tiefe trieb. Nach seiner ersten Schätzung sei der Mann etwa vier bis fünf Minuten unter Wasser gewesen. Als man ihn am Ufer hatte, wies der junge Mann weder Atmung noch Puls auf. Die Reanimationsmaßnahmen haben rund 30 Minuten gedauert. Am Ende konnte er ins Warener Müritz-Klinikum gebracht werden. Über seinen Zustand war am Abend noch nichts bekannt, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei.

Nach Zeugenaussagen war der junge Mann am Ende der Badebrücke plötzlich untergegangen. Zuerst habe man in seinem Umfeld gedacht, dass er taucht – dann erkannte man aber den Ernst der Lage und rief die Rettungsschwimmer. Die Polizei war am Abend noch vor Ort und befragte Zeugen, um den Hergang der Ereignisse zu ermitteln.

Einige Anwesende empfanden es als sehr unpassend, dass einige andere junge Badegäste die Tatsache, dass man hier um das Leben eines Menschen kämpfte, ignorierten und lautstark weiter plantschten. Dabei soll es sich aber vor allem um Kinder gehandelt haben. Ansonsten herrschte im Volksbad aber eher eine bedrückte Stimmung, heißt es.

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