ALKOHOL AM STEUER

37-Jähriger aus der Müritzregion missachtet betrunken Ausgangssperre

Zwei Stunden nach der verhängten Ausgangssperre trafen die Polizisten den Mann im Auto fahrend in Vipperow an. Einen triftigen Grund hatte er nicht.
Neben dem Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung erwartet den Mann ebenfalls ein Verfahren wegen des Verdachts der
Neben dem Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung erwartet den Mann ebenfalls ein Verfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr (Symbolbild). © bnenin - stock.adobe.com
Vipperow ·

Mit ernsthaften Konsequenzen muss nun ein 37-Jähriger aus der Müritzregion rechnen. Trotz geltender Ausgangssperre ab 20 Uhr erwischten die Röbeler Beamten den Mann Samstagabend gegen 22 Uhr in Vipperow bei Röbel. Das teilte Susann Ossenschmidt, Sprecherin der Neubrandenburger Polizeiinspektion, am Montag mit. Den Autofahrer erwartet nun ein Verfahren, weil er gegen die verfügte Ausgangsbeschränkung des Kreises aufgrund der Corona-Situation verstieß – ohne dass er einen triftigen Grund für die nächtliche Autofahrt nachweisen konnte.

1,25 Promille beim Atemalkoholtest

Zusätzlich drohen ihm weitere Schwierigkeiten, weil er sich betrunken hinters Lenkrad setzte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,25 Promille. Im Röbeler Klinikum wurde ihm Blut abgenommen, um den Promillegehalt ganz konkret festzustellen. Ab der magischen Grenze von 1,1 Promille liegt eine Straftat vor, die härter als eine Ordnungswidrigkeit geahndet wird. Es drohen dann nämlich unter anderem Freiheits- und harte Geldstrafen sowie der Entzug der Fahrerlaubnis. Bislang kassierte die Polizei den Führerschein des Trunkenbolds und gab das der Führerscheinstelle weiter.

Insgesamt zog die Polizei jedoch ein positives Fazit, was die Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln betrifft. Hier lesen Sie mehr dazu: Menschen an der Müritz halten sich an neue Regeln.

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