STAU AUF A19

77-Jähriger verursacht Unfall bei Malchow

Auf der A19 zwischen Linstow und Malchow gab es einen kilometerlangen Stau nach einem Unfall mit vier teils schwer Verletzten. Ein 77-Jähriger war mit seinem Mitsubishi gegen einen Mercedes geprallt.
Nordkurier Nordkurier
Auf der A19 staute sich am Sonntag der Verkehr nach einem schweren Unfall (Symbolbild).
Auf der A19 staute sich am Sonntag der Verkehr nach einem schweren Unfall (Symbolbild von der Baustelle Petersdorfer Brücke auf der A19). Bernd Wüstneck
Linstow.

Ein 77-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Mecklenburg-Strelitz war am Sonntag gegen 10.45 Uhr mit seinem Mitsubishi auf der A19 zwischen der Ausfahrt Linstow und Malchow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) in Richtung Berlin unterwegs. Kurz vor der Baustelle „Kiether Berg” krachte er mit seinem Wagen laut Polizei aus bisher ungeklärter Ursache gegen den vor ihm fahrenden Mercedes.

Der 77-Jährige erlitt schwerer Verletzungen, seine Beifahrerin sowie zwei weitere Mitfahrer in dem Mitsubishi wurden leicht verletzt. Ein Rettungshubschrauber sowie Rettungswagen brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Die zwei Insassen im Mercedes aus Bayern blieben unverletzt.

Vollsperrung der A19

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf etwa 14.000 Euro.

Die A19 war etwa eine halbe Stunde voll gesperrt, nach zwei weiteren Stunden konnte auch die halbseitige Sperrung wieder aufgehoben werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen: Da viele Fahrzeuge auf der Autobahn unterwegs waren staute sich der Verkehr auf etwa sieben Kilometern.

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Kommentare (7)

endlich 3 oder 4 spurig in eine Richtung - Richtgeschwindigkeit 120 bis 140 - diese Staumeldungen sind doch beschämend für eine Leistungsgesellschaft

nützen nichts, so lange schwerhörige, reaktionsgehemmte Rentner mit Hut und dicken Daimler auf der Mittelspur schleichend den Verkehr gefährden. Dies ist leider genauso kein Klischee, wie rasende Jugendliche..... Leider

... gibt es bereits. Die Verordnung über eine allgemeine Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen und ähnlichen Straßen (Autobahn-Richtgeschwindigkeits-V) in der jetzt gültigen Fassung empfiehlt Autofahrer mit Fahrzeugen bis 3,5 t auch bei ....günstigen Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen... auf Autobahnen nicht schneller als 139 km/h zu fahren.

diese VO gibt bereits seit 1978.

Deutschland 1970: ca. 21.000 Verkehrstote
Deutschland 1991: ca. 11.000 Verkehrstote
Deutschland 2018: ca. 3.000 Verkehrstote

Die Anzahl der Verkehrs-Unfälle ist dabei eher gestiegen auf ca. 2.600.000 pro Jahr.

Fazit: Unsere Autos wurden in den letzten Jahren immer sicherer.

ca. jeder zehnte (10.) Unfall ist mit Personen-Schaden verbunden (alle anderen 90% Auto-Unfälle gehen glimpflich aus mit "nur Blechschaden"), und nur jeder tausendste (1 von 1.000) Unfall ist verbunden mit einem oder mehreren Verkehrstoten (1.200 Pkw-Insassen, 700 Motorradfahrer, 500 Fußgänger, 500 Radfahrer, 100 Lkw & Traktor, so in etwa). Ganz vermeiden lassen sich Verkehrsunfälle nicht, und schon gar nicht mit dem Automatischen Fahren, die ja nur unsere Selbständigkeit im Innersten verändern würde zum Negativen hin (kein Selbstbewußtsein mehr). Und Unfälle mit E-Autos auf Autopilot gab es schon des öfteren.

in Deutschland ungefähr, was im Umkehrschluß bedeutet, die Wahrscheinlichkeit Opfer eines tödlichen Verkehrsunfalls zu warden, liegt im Promille-Bereich (3.000 auf 60.000.000 = 1:20.000 certainty)