GEFLÜGELPEST

Alle 29.000 Hennen in Lärz getötet

Nachdem 29.000 Hennen wegen eines Geflügelpest-Ausbruchs in der Seenplatte getötet worden sind, werden nun alle gewerblichen und privaten Geflügelhalter in der Umgebung überprüft.
dpa
Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe mit dem Virus H5N8 in einem Legehennen-Betrieb in Lärz wurden die getöteten Tiere
Nach dem Ausbruch der Vogelgrippe mit dem Virus H5N8 in einem Legehennen-Betrieb in Lärz wurden die getöteten Tiere entsorgt. Bernd Wüstneck
Die Ursache für den Ausbruch ist weiter unklar.
Die Ursache für den Ausbruch ist weiter unklar. Bernd Wüstneck
Die etwa 29.000 Tiere wurden laut Kreisveterinäramt wie vorgeschrieben nur noch in Ställen gehalten und durften nich
Die etwa 29.000 Tiere wurden laut Kreisveterinäramt wie vorgeschrieben nur noch in Ställen gehalten und durften nicht mehr ins Freie. Bernd Wüstneck
Lärz.

Nach dem Geflügelpest-Ausbruch in einem Legehennen-Betrieb in Krümmel (ein Ortsteil von Lärz in der Mecklenburgische Seenplatte) sind alle 29.000 Tiere getötet worden. Die Kadaver wurden entsorgt. „Dieser Teil ist abgeschlossen, jetzt beginnt die Reinigung und Desinfektion der Ställe”, sagte der Leiter des Kreisveterinäramtes, Guntram Wagner, am Freitag in Neubrandenburg.

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Bisher gebe es in der Region keine weiteren Verdachtsfälle. Veterinäre untersuchten nun erst die gewerblichen Geflügelhaltungen in den sogenannten Restriktionsgebieten, die bis nach Brandenburg reichen. Dort werden mehr als 600.000 Hühner, Enten und anderes Geflügel in etlichen Betrieben gehalten.

Alle Geflügelhalter in Sperrgebiet werden überprüft

Dies werde mehrere Tage dauern, sagte Wagner. Im Drei-Kilometer-Sperrgebiet werden auch alle privaten Geflügelhaltungen überprüft. Die Ursache für das Eindringen des aggressiven, „hochpathogenen” Erregers H5N8 in der Legehennen-Anlage in dem kleinen Ortsteil von Lärz sei noch nicht gefunden. Auch ein Spezialist des Friedrich-Löffler-Institutes für Tiergesundheit war bereits in dem Ort.

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Die Legehennen waren wie vorgeschrieben nur in Ställen gehalten worden und schon länger nicht mehr im Freien gewesen, erläuterte der Fachmann. Trotzdem waren einige Hennen vor wenigen Tagen erkrankt, ihre Legeleistung ließ nach und einige verendeten. Im Nordosten mussten seit November rund 130 000 Tiere wegen Geflügelpest getötet werden. Als Ursache vermuten Wissenschaftler den Kontakt mit infizierten Wildvögeln.

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Kommentare (1)

Massenhafter Mord an Geflügel, das zum größten Teil gesund ist!
Aber es dürfen ja keine Medikamente ins Futter gemischt werden.
Warum nicht?
Hormone in argentinischen Rinder-Steaks kann ich auch nicht schmecken.
Sind sie draußen, sind sie Bio. Schlucken sie mal etwas, ist es für die menschliche Ernährung Gift.
Es ist ein Irrsinn an gesundem Vieh.
Ein Bekannter musste zu Schweinepestzeiten über 1000 (eigene) Tiere keulen. Der Mann (ein stattlicher Bauer) war danach längere Zeit ein psychisches Wrack.
Wo war da die seelische Betreuung?