GERICHTSVERHANDLUNG

Angeklagter gibt Besitz mehrerer Kilo Drogen zu

Dem zweiten der mutmaßlichen Drogendealer aus der Müritzregion, die bei einer Großrazzia aufgeflogen waren, wird nun in Neubrandenburg der Prozess gemacht.
Andreas Segeth Andreas Segeth
Bei der Razzia war unter anderem auch jede Menge Marihuana gefunden worden. Der jetzt Angeklagte hat bereits den Besitz von 6,6 Kilogramm eingestanden.
Bei der Razzia war unter anderem auch jede Menge Marihuana gefunden worden. Der jetzt Angeklagte hat bereits den Besitz von 6,6 Kilogramm eingestanden. Polizei
Neubrandenburg.

Gegen einen 35-jährigen Mann aus der Gemeinde Peenehagen bei Waren hat in dieser Woche ein Strafverfahren vor dem Landgericht Neubrandenburg begonnen. Ihm wird nicht nur der Besitz von Drogen, sondern auch die Beihilfe zum Drogenhandel vorgeworfen, sagte Christian Weidlich, Pressesprecher am Landgericht. Konkret seien bei einer Durchsuchung seines Grundstücks laut Staatsanwaltschaft 6,6 Kilogramm Marihuana sowie Ecstasy und eine kleinere Menge Kokain gefunden worden. Der Mann habe sich in weiten Teilen geständig gezeigt, nur den Kokain-Besitz habe er nicht zugegeben, sagte Weidlich.

Der Mann war im Juni 2018 im Rahmen einer Großrazzia mit 160 Beamten in Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Sachsen-Anhalt aufgeflogen. Insgesamt wurden dabei mehr als ein Dutzend Verdächtige gefasst, die Drogenhandel in großem Stil betrieben haben sollen. Zwei Männer aus der Müritzregion waren darauf im Dezember zu Haftstrafen von drei und vier Jahren verurteilt worden. Der 35-Jährige, der jetzt vor Gericht steht, hatte bei diesem Prozess als Zeuge ausgesagt.

Ende Januar soll die Gerichtsverhandlung gegen ihn weitergehen. Fünf Zeugen sollen dabei gehört werden, so Christian Weidlich. Bislang seien zwei Termine angesetzt.

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